The Wrestler
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Flibbo
Flibbo

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3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Weniger ist mehr" scheint die Devise bei "The Wrestler" zu lauten. Das Sportlerdrama distanziert sich von fast jeglicher Theatralik und allem Pathos und setzt bei schnörkelloser Inszenierung ganz auf den Hauptdarsteller. So gelang ein Film, wie er ehrlicher und überzeugender kaum sein könnte.



Mickey Rourke griff zweifellos zu der perfekten Rolle für ein perfektes Comeback. Mit seinem Spiel transportiert er gekonnt das vom Leben schwer gezeichnete Wesen der Hauptfigur zum Zuschauer. Man nimmt ihm seine Rolle zu jeder Zeit ab, es hätte keine bessere Besetzung geben können. Die Kamera folgt ihm ständig und lässt den Außenstehenden Randys Geschichte hautnah miterleben. Das dokumentarische Flair sorgt so für eine beeindruckende Echtheit. Hervorragend unterstützt wird Rourke von Marisa Tomei als Stripclub-Tänzerin, die beginnt, für Randy Gefühle zu entwickeln, und Evan Rachel Wood als seine enttäuschte Tochter.



"The Wrestler" ist ein ganz kleiner Film mit ganz großer Wirkung. Ein so ungekünsteltes Drama sieht man gerne.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
>>Ein Wrack<<, schimpft er über sich. Er weiß das sein Stern schon lange verglühte. Und trotzdem ist er Stetig bemüht von dem vergangenem Ruhm erneut etwas zu erleben. Seine Welt ist die des Kampfsport und Entertainments, die kann ihm keiner nehmen. Wäre da nicht sein großes Herz, dass nach den Jahren des pharmazeutischen Missbrauchs nicht mehr so recht will.



Vollmundigen Lippen quellen aus seinem Gesicht hervor. >>Irgendwie geschwollen<<, denkt man sich. Ein vom Fachmann geformter Mund, der immer lächeln muss, sogar wenn Tränen den jugendlichen Wangen hinab rollen. Es ist die ewige Geschichte des alternden Katalog-Gesichts, des Steh auf Männchens Mickey Rourkes, an dem viele Überstunden verbracht wurden. Es ist weder schön ihn zu sehen, noch das es abstoßend sei.



Und doch passiert es. “The Wrestler”, das ist dieser Mickey Rourke. Diese Geschichte eines aufgepumpte Körpers mit Pausbackenkopf, von jemanden der immer Profiboxer werden wollte. Wie er durch den Ring springt (seine Stunts ohne Double durchzieht), wie er nicht aus Fehlern lernt (sie dafür wiederholt), und am Ende in die Welt flüchtet dessen Puls er am besten kennt. Wo Kollegen einander blind vertrauen, ihre Fights absprechen, faken, die Show mit Spritzen und Pillen Füttern.



Nicht minder beeindruckend geriet der Schnitt. Es ist sogar ein fantastischer den “Cutter” Andrew Weisblum da hinlegt. Punktiert auf alles was wichtig ist - eine Schere mit Fingerspitzengefühl, der am Ende leider etwas vom Faden verloren geht.



>>Ein bisschen mehr Hoffnung hätte gut getan<<, meint der eine, >>Genau so muss es Enden<<, will es der andere wissen. Vielleicht ein Grund es bei den Lobeshymnen seiner Darsteller zu belassen? Nicht weniger beeindruckend agiert Marisa Tomei, die ihre Rolle ganz sicher gewollt hat, statt sie zu brauchen. Doch am Ende beugt man sich wehmütig, dass auch der Film ein tolles Erlebnis war.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wie ich finde einer der besten Kameraführungen die ich je sah. Man denkt das man den " RAM " als Schatten im Film verfolgt.

Ein Ruhiges und grandios gespieltes Drama. Es ist auch der einzigste Film bei dem ich am Anfang des Abspannes weinen musste. Und das soll schon was heißen.

Wer eine gute Filmgeschichte und eine noch bessere Schauspielerische Leistung sehen möchte ist mit diesem Film bestens bedient.

Peppi
Peppi

7 Follower 43 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Er müsste natürlich an Heath Ledger gehen, aber das was Mickey Rourke in The Wrestler abliefert, ist schon erste Sahne. Und wenn Heath Ledger nicht gestorben währe, dann ginge der Oscar an Mickey Rourke. Bei seiner Rolle in The Wrestler, ist er The Wrestler. Noch nie zuvor habe ich einen Film gesehen wo der Hauptdarsteller seine eigentliche Rolle gar nicht spielen muss. Mickey Rourke ist „The Wrestler“ und das kommt sehr emotional rüber.
Horror-Fan
Horror-Fan

11 Follower 47 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Gute Unterhaltung, Mickey Rourke und Marisa Tomei super. Die Wrestlingkämpfe sind sehr gut inszeniert. Die Storyteile sind irgendwie zu kurz geraten, gute und interessante Ansätze sind da, doch keiner wird richtig vertieft, eine längere Spieldauer hätte dem Film wohl gut getan. Zu wenig dramatisch, zu wenig bzw. zu kurze Handlung/Handlungsdauer.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
mickey rourke at its best! schonungslos, ungeschminkt, desillusioniert. für mich eines der highlights 2009. Anders als einige erwarten dürften ein Film der leisen Töne, die dafür umso eindringlicher anklingen! Und wenn sich einer den Titel "Comeback des Jahres" verdient hat, dann Mr. Rourke!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Dieser Film ist gnadenlos ehrlich und bedrückend. Tolle Leistung von Micky Rourke, der die Hauptfigur authentisch darstellt. Das Ende war etwas abrupt, aber darüber lässt sich mit Sicherheit "streiten".

Am meisten hat mich beeindruckt wie gewöhnlich und ordentlich die Hauptfigur doch ist, trotz ihres unkonventionellen Berufes.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Mickey Rourke spielt wirklich unglaublich authentisch und man merkt in jeder Szene, dass die Rolle wie für ihn gemacht ist. Der Film ist weniger was für Action-Fans und eher unspektakulär, aber dennoch sehr wuchtig in seiner Wirkung. Leise und gleichzeitig intensiv und bewegend stellt er das Leben eines abgestürzten Menschen dar, das von einem abgestürzten Menschen dargestellt wird.

Auch ich kann nur dringend empfehlen, den Film im Original auf Englisch zu gucken. So kann man besser nachvollziehen, warum Mickey Rourke einen Golden Globe gewonnen hat, für den Oscar nominiert war UND warum die Bewertung von Filmstarts eeeeeetwas zu niedrig ausfällt ;)
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Mickey Rourke at his best.

fulminantes comeback des talentierten Mickey Rourke.

Grandiose Studie einer gescheiterten Existenz.

Nachhaltig beeindruckende Kameraführung.



Der Film hätte mindestens einen Oscar verdient
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film lebt von Mickey Rourke!Er IST Mickey Rourke.

Selten habe Ich einen Film gesehen, der einzig und allein seinen Hauptdarsteller in jeder Szene zeigt und dabei trotzdem so objektiv bleibt.

Tlw. sah es wie eine Art "Doku" aus. Als Zuschauer muss man hilflos zuschauen und das ahnende Ende auf sich zukommen sehen.

Nach seiner Vorstellung in Sin City ist dies die mit Abstand beste Perfomance von Rourke!

Meiner Meinung nach war die komplette Oscarverlkeihung ein schlechter Witz.

Mein Oscar geht an Mickey!
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