Aladdin
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,5
Veröffentlicht am 27. Februar 2026
„Oi! Ten thousand years will give you such a crick in the neck.“

Nach dem Mega-Erfolg „Arielle, die Meerjungfrau“ von 1989, war dem Großkonzern Disney klar, dass das Musical-Genre genau das war, was die Leute wieder sehen wollten. Und genau dieser Mix aus Musical und klassischen Zeichentrick-Märchen spielte viel Geld ein. Das Ganze gipfelte zuerst 1991 mit „Die Schöne und das Biest“, einem der besten Renaissance-Filme von Disney. Ein Jahr später folgte dann der nächste große Hit: „Aladdin“, basierend auf dem gleichnamigen Märchen aus „Tausendundeine Nacht“. Unter der Regie von Ron Clements und John Musker (beide hatten schon „Arielle“ gedreht) entstand nicht nur der erfolgreichste Film des Jahres, es gab auch vier Oscarnominierungen (darunter zwei Trophäen für die Musik) und natürlich einen ikonischen Zeichentrickfilm, der unter anderem mit Robin Williams´ Performance im Original als Dschinni zu einem Publikumsliebling wurde. Mittlerweile sind die Jahrzehnte ins Land gegangen, es gab ein grauenvolles Live Action-Remake von 2019 und der Film hat über 30 Jahre auf dem Buckel. Wie hat sich dieser Zeichentrick-Klassiker gehalten? Ich persönlich bin mit dem Film als Kind nicht aufgewachsen, habe ihn aber als Erwachsener bereits viele Male gesehen und verbinde zumindest ein wenig Nostalgie mit dem Ganzen, da ich die Serie damals gesehen habe. Aber auch ohne all das, ist „Aladdin“ immer noch ein sehr unterhaltsames Abenteuer für Groß und Klein.

Der junge Dieb Aladdin muss jeden Tag sein Überleben in Agrabah sichern, in dem er stiehlt. Eines Tages lernt er aber die junge und rebellische Prinzessin Jasmin kennen, die genug vom großen Palast hat. Als er dann noch an eine geheime Wunderlampe gerät, verändert sich sein Leben abrupt…

Ich liebe es, wie dieser Film, im Gegensatz zu „Die Schöne und das Biest“, kein tiefgründiges Werk sein will, sondern einfach ein unterhaltsames und rasantes Abenteuer erzählen möchte. Dabei ist das Script auch heute noch in manchen Momenten sehr progressiv, in anderen dafür weniger. Doch die Figuren sind allesamt charmant und liebevoll, selbst Dschafar als Bösewicht ist witzig, wenn er Aladdins falschen Namen, Prinz Ali, nicht richtig aussprechen kann. Auch Aladdin und Jasmin sind ein gutes und interessantes Liebespaar, das wunderbar die steifen Klischees früherer Liebespärchen aufbricht. Ich finde es zwar schade, dass Aladdin Jasmin mehrmals anlügt und dafür nur wenig Kritik erfährt, aber ansonsten sind beide sehr charmant. Auch Jasmins Rolle als „Trophäe“, was sie selbst im Film kritisiert, wird leider kaum behandelt… Wer deutlich progressivere Filme für Kinder möchte, sollte sowieso zu den Ghibli-Animes aus der Zeit greifen.
Das Highlight ist aber natürlich der Dschinni, der mit seinen flotten Film- und Fernsehen-Referenzen damals das Publikum begeistert hat. Man merkt dem Film dadurch sein Entstehungsjahr sehr gut, immerhin sind die Szenen vom Dschinni voll mit 90er-Gags, die viele heute sicherlich nicht mehr kennen. Aber dennoch funktioniert das Ganze wunderbar und gibt nicht nur der Figur, sondern auch dem Film einen lockeren Touch mit einem Hauch Las Vegas-Vibe, der erstaunlich gut in die Geschichte passt.

Der Voice Cast wurde vor allem durch Robin Williams aufgewertet, aber auch die deutsche Synchronisation ist in meinen Augen fantastisch. Gerade Peer Augustinski, der damals der Stammsprecher von Williams war, gab dem Dschinni in Deutschland eine ganz eigene Note. Für mich ist dies eine seiner besten Synchronrollen überhaupt und zaubert mir immer wieder ein Grinsen ins Gesicht. Zudem kann er wunderbar singen.

Damit kommen wir zur Musik, denn die gewann zwei Oscars. Alan Menken heimste hier seine nächsten Trophäen nach „Die Schöne und das Biest“ ein (und es sollten in den späteren Jahren noch mehr Auszeichnungen für „Pocahontas“ folgen). Zwar finde ich, dass „Nur n´kleiner Freundschaftsdienst“ der beste Song des Films ist, aber immerhin gewann „Ein Traum wird wahr“, sowie auch Menkens Score für den Film. Und das zurecht, denn die Musik ist energetisch, abenteuerlich und stellenweise wunderbar jazzig. Aber auch der arabisch, orientalische Flair kommt gut zur Geltung und gibt den Bildern die nötige Atmosphäre.

Auch die Animationen sind natürlich erste Sahne. Die alten Disney-Zeichentrickfilme hatten eine wunderbare Energie und einen Ausdruck, den man heute beim Mäusekonzern nur noch selten sieht. Nur die 3D-Animationen sind aus heutiger Sicht nicht gut gealtert, geben dem Ganzen aber einen gewissen Charme. Ansonsten sind vor allem die kräftigen Farben ein Genuss und machen „Aladdin“ zu einem optischen Leckerbissen, der auch noch in 50 Jahren gut aussehen wird.

Fazit: „Aladdin“ ist von seiner Story her vielleicht nicht der anspruchsvollste Disney-Film, aber durch den Dschinni und die fantastische Musik ein wirklich unterhaltsames Abenteuer für jede Altersklasse!
Yvonne K.
Yvonne K.

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5,0
Veröffentlicht am 9. September 2023
Wunderschöne Geschichte, tolle Lieder und sehr romantisch. Schaue ihn immer noch gerne an, obwohl ich ihn auswendig kenne =)
Balticderu
Balticderu

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4,0
Veröffentlicht am 14. Februar 2023
Ebenfalls ein sehr zeitloser Disneyfilm der damals schon unterhaltsam und schön war und es heute immer noch ist
Kann man sich definitiv mit der Familie anschauen
Josi1957
Josi1957

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4,0
Veröffentlicht am 14. April 2023
Der Disneyklassiker ist kein verträumtes Märchen, sondern witzige Unterhaltung für Groß und Klein. Grandiose Musicaleinlagen gibt's obendrein, die Filmmusik und der Song *A Whole New World* wurden mit dem Oscar gekrönt.
Ogün Arapözengi
Ogün Arapözengi

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5,0
Veröffentlicht am 6. Februar 2022
Der Film war sehr schön und romantisch und cool und gut und witzig und lustig und heldenhaft gut und toll
Cursha
Cursha

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3,5
Veröffentlicht am 18. September 2016
Ein typischer klassischer Disney-Film, der mit so viel liebe gemacht wurde und wunderbare Charaktere hat. Man bedenke hier nur Ginie, der unglaublich lustig ist. Zudem mal wieder großartige Musik und beste Unterhaltung für groß und klein. In kann die Filme der 90 gar nicht schlecht reden, dafür stecken zu viele Kindheitserinnerungen drin.
Lamya
Lamya

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4,0
Veröffentlicht am 7. August 2012
Ein schöner Film aus der Kindheit, den man sich immer wieder ansehen kann. Viel Gesinge, wie in Die Schöne und das Biest und eine schöne Story. Bei den Genre auf jedenfall ganz weit oben! Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich ihn auf jedenfall mal ansehen. Daumen hoch!

8/10
Nicole D
Nicole D

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4,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2012
Ach, ist das erfrischend einen solchen Disneyfilm zu sehen. Bei dem was man Kindern heutzutage vorsetzt wird einem ja schlecht.

Ein Film voller Disney-Charme, Musik und einer tollen Geschichte. Heraus sticht der tolle Song "Ein Traum wird wahr" (engl. "A Whole New World".

Ich kann mir den Film immer wieder ansehen, egal wieviel älter ich werde. Meine Kinder werden ihn sicherlich auch eines Tages toll finden. Wer braucht da noch Murks wie Pokemon und Co. ;)

P.S.: Schön, dass es noch Disneyfilme mit der Originalvertonung gibt. Darauf beim Kauf unbedingt achten!!! Leider hat sich jemand ganz schlaues gedacht, dass man statt den Ton zu überarbeiten, doch gleich den ganzen Film neu vertonen könnte. Dieser Jemand sollte mir besser nie über den Weg laufen! Viele Disneyfilme vorallem die Lieder klingen in den neuen Varianten nicht nur anders, ganze Sätze wurden da geändert *grmmel*
niman7
niman7

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4,5
Veröffentlicht am 27. Januar 2014
In Disney´s Film "Aladdin" geht es um den Straßenjungen Aladdin der mit seinen kleinen Affen Apu in der Wüstenstadt Agrabah lebt. Nach dem er eine schöne unbekannte Frau auf den Markt kennenlernt, kommt er prombt ins Verlies. Grund: die schöne unbekannte ist Prinzessin Jasmin! Im Verlies angekommen, lernt Aladdin einen alten Mann kennen, der ihn von einer wundersamen Höhle mit vielen Schätzen erzählt. Aladdin soll in dieser Höhle eine Lampe finden und er darf dafür im gegensatz alles behalten was er findet. Leider stellt sich dies als eine Falle dar. Aladdin ist mit der Lampe und seinen Affen sowie einen fliegenden Teppich gefangen. Als Aladdin jedoch an der Lampe reibt, taucht eine blauer Gestalt namens Dschinni auf und gewehrt ihn ganze 3 Wünsche...
Aladdin ist ein tolles Märchen. Eine wunderbare Geschichte über einen armen Jungen der nie eigensinnig ist und selbst in größter Not mit anderen teilt. Beispielweiße wird Aladdin mit seiner täglichen Beschaffung von Essen eingeführt. Er stielt es nämlich! Nach dem Aladdin sein Leben dafür riskiert und den Waachen gerade noch so entkommt, schenkt er das Brot zwei kleinen Kindern die ebenfalls auf der Suche nach Essen sind. Ein weiteres Beispiel dafür ist, dass Al (den Namen bekommt er von Dschinni), mitleid mit den blauen Flaschengeist zeigt und ihn das Versprechen gibt, seinen letzten Wunsch dafür zu opfern, ihn die Freiheit zu schenken. Weswegen sich auch rasch eine innige Freundschaft zwischen den beiden entwickelt. Abgesehn von den beiden Hauptdarstellern, bietet Disneys Märchen jede menge kultige Figuren. Da wäre der kleine Affe Abu der immer nur an das Stehlen denkt. Auf ihn ist immer Verlass. Er sorgt auch für einige Lacher. Der fliegende Teppich hat zwar nichts zu sagen aber mit seinen urkomischen Gästen bringt er einen immer wieder zum Lachen. Selbst der kleine Sultan macht gute Laune weil er sich einfach kindisch benimmt und viel zu gutmütig ist. Jasmins bester Freund ist ein Tieger. Er ist eine große Raubkatze aber sobald er alleine mit Jasmin ist, verwandelt er sich in eine kleine Mitzkatze. Was für einige Lacher sorgt. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich Großvisier Dschafar der sich als hinterhältig entpuppt und einen bitterbösen Bösewicht abgibt. Er wird immer von seinen Partner Jago (ein Papagai) begleitet. Jago ist nicht viel weniger böse als sein Meister.
Aladdin macht Spaß, es ist sehr spannend und es ist fantastisch anzusehn. Die Wüstenstadt Agrabah sieht ungemein gut aus. Vor allen in den Szenen, in denen Al rumspringt und flüchtet. Am Ende der Stadt befindet sich ein riesiger Palast. Kurz um: Disney Aladdin verzaubert einen mit seiner tollen Kulisse. Zwischen drin bietet der Film ebenso eine wunderbare Liebesgeschichte. Eine Geschichte über einen Straßenjungen, der um die Liebe der Prinzessin kämpft obwohl er genau weiß, diese Liebe ist zum Scheitern verurteilt.
Außerdem ist der Film überraschender Weiße äußerst actionlastig. Vor allem gegen Ende geht es ziemlich schnell zu und man hat kaum eine Möglichkeit mit den Wimpern zu schlagen aus Angst etwas zu verpassen. Die Synchronisation ist im deutschen grandios. Allen voran Peer Augustinksi der hier Dschinni spricht. Einfach eine überwältigende Arbeit von ihn. Ich kam aus den Staunen gar nicht mehr heraus. Alle anderen machen auch ein riesen Job. Musikalisch ist der Film ebenfalls ein Hochgenuss. Das erste Lied, es ist so magisch, geht einen gar nicht mehr aus dem Kopf. Der Film schrammt haarscharf an den 5 Sternen weil mir der Anfang zu holprig war und es etwas dauert bis es richtig los geht.
FAZIT: Die Macher von Aladdin entführen uns in einer wundervolle und magische Welt mit einigen fabelhaften Figuren den Dschinni oder den fliegenden Teppich. Der Geist von 1001- Nacht wurde wunderbar eingefangen. Der Film ist für Groß und Klein und man kann ihn immer wieder schauen ohne sich zu langweilen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 3. April 2011
Vor bestimmt mehr als zehn Jahren habe ich das letzte Mal "Aladdin" das letzte Mal gesehen. Ich habe zu Hause eine ganz große Disney-VHS-Sammlung. Gestern war es also mal wieder Zeit, einen dieser Disney-Klassiker erneut zu sehen. Aladdin hat eigentlich fast gar nichts von seiner Faszination verloren. Der Film besitzt ein verdammt sympatisches Liebespaar: Den abenteuerlustigen Aladdin und die nach Abenteuern suchende Prinzessin Jasmin. Beide treffen sich eher zufällig auf dem Markt, als es zum Streit mit dem Obsthändler kommt. Und obwohl die ganze Liebesgescjichte sich in so kurzer Spielfilmzeit abspielt, ist sie doch sehr glaubwürdig. Eine Szene ist mir da sbesonders im Gedächnis geblieben: Prinz Aladdin nimmt die Prinzessin auf seinen Fliegenden Teppich und durchstreift mit ihr die Welt. Dabei wird diese schöne Szene mit einem tollen Lied unterlegt: "Ein Traum wird wahr". Ein Magic Moment! Umwerfend und imposand ist auch eine weitere Szene: Aladdin taucht als Prinz in der Stadt auf um sich ihr vorzustellen. Dabei wird er vom Dschinni, tausenden von Dienern und Tieren begleitet. Unvergessliche Szenen. Auch hier wird die Szene von einem Disney-Evergreen unterlegt: Prince Ali. Aladdin hat einige unvergessliche Figuren: Da wären zum einen Aladdin, der dem damals jungen Tom Cruise nachempfunden wurde. Abu, der wirklich tolle Affige-Begleiter. Dschaffar, ein Bösewicht, wie er nur im Buche steht. Sein leicht nerviger Begleiter Iago. Der pumelige und sympatische Sultan. Jasmi, die Prinzessin. Und zu Guter letzt der wohl interessanteste Charakter im Disney-Repertoire: der Dschinni. Aladdin erschien in einer Zeit, in der Disney seine zweite Hochphase erlebt hatte. Ende der 80er Jahre erschien Arielle, die Merrjungfrau. Und dann folgte ein Meisterwerk nach dem anderen: Die schöne und das Biest, der König der Löwen, Pocahontas. Und dazwischen liegt Aladdin, den ich auch aus heutiger Sicht als kleines "Disney-Meisterwerk" bezeichnen würde. Für die 5 Sterne reicht es nicht, weil der Film teilweise zu "konservativ" geraten ist. Etwas zu brav, mit einem leicht typischen Ende versehen. Auch reißt nicht jeder Gag einen sofort vom Hocker. Trotzdem toll! 4,5 von 5 Sternen.
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