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    "The Walking Dead": So anders hätte das große Finale der Zombie-Serie eigentlich aussehen sollen
    28.11.2022 um 12:00
    Stefan Geisler
    Stefan Geisler
    -Redakteur
    "Tanz der Teufel 2" und ein manisch-lachender Bruce Campbell haben Stefans Horror-Herz gestohlen. Seitdem kann er nicht mehr ohne: "Der Babadook", "Halloween" und "The Lords of Salem" - Horrorfilme gehören für Stefan einfach zu einem guten Filmabend.

    Letzte Woche ist „The Walking Dead“ wirklich zu einem Ende gekommen. Doch statt einer Szene, die die Rückkehr und die Spin-off-Serie von Rick und Michonne anteasert, hätten die Serie auch mit einem gewaltigen Zeitsprung abschließen können!

    AMC

    Achtung! Es folgen Spoiler zum Ende von „The Walking Dead“!

    Es ist wirklich wahr: Nach insgesamt elf Staffeln und 177 Folgen ist die Zombie-Serie „The Walking Dead“ letzte Woche zu Ende gegangen. Die größte Frage blieb bis zum Schluss, ob es ein Wiedersehen mit Serien-Urgestein Rick Grimes (Andrew Lincoln) geben wird, der ehemalige Anführer der Überlebendentruppe, die sich durch ein zombieverseuchtes Amerika kämpfen muss.

    » "The Walking Dead" bei Disney+*

    Inzwischen wissen wir: In einem Epilog der letzten „Walking Dead“-Folge taucht die beliebte Figur wieder auf und teasert dabei gleich einmal die gemeinsame Spin-off-Serie mit der Katanaschwingerin Michonne (Danai Gurira) an. Doch eigentlich hätte die Serie ganz anders enden sollen...

    15 Jahre in die "Walking Dead"-Zukunft

    ...und zwar mit einem großen Zeitsprung in die Zukunft. Laut Insider gibt es ein alternatives Ende der Serie, das deutlich näher an dem originalen Ende der beliebten Comic-Reihe von Robert Kirkman orientiert ist und dabei auch noch Erinnerungen an den Serien-Piloten aus dem Jahre 2010 weckt.

    Dieses alternative Ende spielt dabei 15 Jahre in der Zukunft. In einem umgerüsteten Lieferwagen sitzen die inzwischen erwachsenen Versionen von Rick Grimes Jr., Gracie, Judith und weiteren Kindern, die das Erbe ihrer Eltern fortführen und nach weiteren Überlebenden suchen. Ein finales Gegenmittel gegen die Zombieplage scheint also noch immer nicht gefunden worden zu sein. Wie schon sein Vater in der ersten Folge „The Walking Dead“ nimmt sich Rick Grimes Jr. das Funkgerät und sagt: "Wenn ihr mich hören könnt, antwortet mir. Hier ist Rick Grimes." Und als eine Stimme mit einem „Hallo?“ antwortet, endet die Szene.

    Das Ende passte nicht zu den Spin-off-Serien

    Wie schon der Comic würde damit auch die Serie mit einem großen Zeitsprung und einer ungewissen Zukunft abschließen. Regisseur Greg Nicotero hat die Szene zwar gedreht, erklärte jedoch, dass sie sich letztlich gegen diese Abschluss-Szene entschieden hätten, da sich diese nicht gut mit dem Ende vertragen hätte, das die Rückkehr von Rick und Michonne anteasert.

    Inzwischen hat Kameramann Duane Manwiller sogar einen Schnappschuss auf Instagram geteilt, auf dem die erwachsenen „TWD“-Kids zu sehen sind:

    Auf diesem sehen wir den Rick Grimes Jr. (Roland Buck III), Ezra (Seoum Tylor Aun), Coco (Sahara Ale), Gracie (Tess Cline) und Judith Grimes (Britt Baron). Insbesondere Roland Buck III als Rick Grimes Jr. um die 20 dürfte dabei bei den Fans nostalgische Gefühle auslösen, schließlich weckt dieser mit seinem brauen Sheriff-Lederhut und Dreitagebart Erinnerungen an den Rick Grimes der ersten Staffeln.

    Auch wenn die Szene bisher noch nicht veröffentlich worden ist, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Fans dieses alternative Ende auf die ein oder andere Art zu Gesicht bekommen werden – spätestens als Extra, wenn die elfte Staffel auf DVD und Blu-Ray erscheint, dürfte es dann soweit sein.

    Das "Walking Dead"-Finale ist noch längst nicht das Ende: Die ersten Bilder zum Spin-off mit Negan und Maggie sind da!

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