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    Endlich! James Cameron löst das größte "Titanic"-Rätsel, über das Fans seit Jahrzehnten diskutieren
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Roman Polanski entfachte Pascals Leidenschaft für das Kino. Bevorzugt hält er sich in den 1970er-Jahren auf und fühlt sich in jedem Genre heimisch.

    Hätte Jack nicht auch noch auf die Tür klettern können, um zu überleben? Diese Frage umtreibt viele „Titanic“-Liebhaber*innen seit der Premiere. James Cameron hat sich dem Rätsel nun noch einmal ausführlich in einem Experiment gestellt.

    Disney und seine verbundenen Unternehmen

    Obwohl „Avatar: The Way Of Water“ in aller Munde ist, wird Regisseur James Cameron nach wie vor mit einer ganz bestimmten Frage konfrontiert: Hätte Jack (Leonardo DiCaprio) nicht doch genug Platz gehabt, um zu Rose (Kate Winslet) auf die Tür zu klettern? Während Cameron in den Jahren zuvor eher genervt auf diese Frage reagierte, hat er sich nun im Zuge eines National-Geographic-Specials anlässlich des 25.-jährigen Jubiläums von „Titanic“ dazu entschieden, das Rätsel ein für alle Mal aufzuklären.

    Zusammen mit einem Team von Wissenschaftler*innen hat James Cameron die Tür-Sequenz aus „Titanic“ nachgestellt und diverse Szenarien durchgespielt, die alle auf die Antwort ausgelegt waren, ob Jack sich mit auf die Tür hätte platzieren können. Dabei wurde schnell deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, das Rätsel konkret zu lösen, da die Antwortmöglichkeiten sehr stark variieren. Das entsprechende Video des Experiments könnt ihr euch hier anschauen:

    Ein Versuch reicht nicht

    Bei der Versuchsanordnung wird jedenfalls relativ schnell deutlich, dass Jack sich nicht einfach mit auf die Tür hätte legen können, da diese auf dem Wasser dann einfach ihre Stabilität verloren hätte. Das Ergebnis: Jack und Rose wären ins eiskalte Wasser abgetaucht und vermutlich einfach erfroren, da ihre Körper bewegungsunfähig gewesen wären. Stattdessen wäre eine Option gewesen, dass beide dafür sorgen, ihre Oberkörper (inkl. lebenswichtiger Organe) aus dem Wasser zu heben.

    Durch das heftige Schütteln der Körper, welches das kalte Wasser verursacht hätte, wäre für beide eine Chance dagewesen, über mehrere Stunden zu überleben, obgleich es ebenfalls ungemein schmerzhaft gewesen wäre. Bei dem Test wurde zudem auch eine Variante durchgespielt, in der die Schauspieler*innen alle Anstrengungen durchleben, die auch Jack und Rose durchmachen mussten – inklusive des Moments, in dem ein anderer Passagier versucht, Rose als Schwimmhilfe zu nutzen.

    Die finale Antwort auf die Frage, ob Jack hätte überleben können, ist dementsprechend: Wenn Jack und Rose sich beide irgendwie auf der Tür hätten stabilisieren können, wäre die Chance durchaus gegeben, dass beide überleben. Aber, wie James Cameron selbst in dem Video sagt, „gibt es viele Variablen.“ In jedem Fall lässt sich aber sagen, dass die Entscheidung von Jack, nicht auch zu versuchen, auf die Tür zu klettern, in sich stimmig ist, da es zu schlicht zu seinem Charakter passt. Jack hätte niemals etwas getan, was Rose möglicherweise gefährden könnte.

    "Titanic" noch einmal auf der großen Leinwand

    Falls ihr „Titanic“ bei seiner Premiere 1998 und den darauffolgenden Wiederaufführungen im Kino verpasst habt, aber einmal in den Genuss kommen wollt, den Film einmal auf der großen Leinwand zu sehen, habt ihr in Kürze die Chance dazu: Ab dem 9. Februar 2023 läuft der Meilenstein anlässlich seines Jubiläums noch einmal im Kino – und das in bester 4K-Qualität. Ihr habt sogar die Chance, „Titanic“ im IMAX und 3D zu sehen. Und damit macht sich James Cameron und seinem „Avatar 2“-Siegeszug quasi selbst Konkurrenz am Box Office.

    Die größte "Avatar 2"-Konkurrenz steht in den Startlöchern: Darum solltet ihr für "The Way Of Water" jetzt noch schnell ins Kino gehen

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