Heute kennen wir Liam Neeson vor allem als hünenhafte Ein-Mann-Armee, die regelmäßig böse Jungs aufmischt. Lange davor (und auch lange Zeit vor seiner Zeit als Jedi-Meister) machte sich der mittlerweile 72-Jährige allerdings als Charaktermime einen Namen – vor allem als Hauptdarsteller in Steven Spielbergs meisterhaftem Kriegsdrama „Schindlers Liste“. Mit „Irenas Geheimnis“ schickt sich nun ein Film an, zumindest inhaltlich auf den Spuren des Spielberg-Epos zu wandeln.
Denn auch wenn der neue Film von Louise Archambault („Familia“) über eine Stunde kürzer als die Oskar-Schindler-Saga ausfällt, weniger prominent besetzt ist und ganz ohne Kinostart ab dem 17. April 2025 direkt auf Blu-ray sowie im Streaming bei Amazon Prime Video & Co. verfügbar sein wird, erzählt eben auch die preisgekrönte Kanadierin die mitreißende Geschichte einer Person, die Kopf und Kragen riskiert, um unschuldige Juden aus den Fängen der Nazis zu befreien.
Über eineinhalb Jahre nach seiner Premiere auf dem ronmmierten Toronto International Film Festival (TIFF) erscheint das von Publikum und Fachpresse sehr positiv aufgenommene Zweiter-Weltkriegs-Drama nun also endlich auch hierzulande. Einen ersten Eindruck könnt ihr euch nun mit dem deutschen Trailer verschaffen, den wir euch heute exklusiv auf FILMSTARTS präsentieren dürfen.
"Irenas Geheimnis": Die wahre Geschichte der Irena Gut
Polen, 1939: Kurz nach dem Einmarsch der Nazis wird die junge Krankenschwester Irena Gut (Sophie Nélisse, „Yellowjackets“) nicht nur von ihrer Familie getrennt, sondern von den Invasoren auch zwangsrekrutiert. Fortan soll sie Eduard Rügemer (Dougray Scott, „Mission: Impossible II“), einem ranghohen Major der Wehrmacht, in seiner Villa als Haushaltshilfe dienen.
Als sie jedoch beauftragt wird, jüdische Hilfskräfte anzuleiten, erkennt sie erst, in welcher Gefahr sich diese in Wirklichkeit befinden. Sie beschließt zu handeln – und versteckt so zwölf Menschen auf dem pompösen Anwesen, um sie vor dem früher oder später drohenden Abtransport in ein Konzentrationslager zu bewahren...
Nachdem die Geschichte von Irena Gut vor einigen Jahren bereits als Broadway-Stück adaptiert wurde (bekannt als „Irena's Vow“ bzw. „Irenas Gelübde“), machte sich Regisseurin Archambault jene dramatisierte Erzählung nun auch für ihren Film zunutze – und das auf durchaus überzeugende Weise, wie die internationalen Kritiken versprechen.
Bei Rotten Tomatoes fallen 84 Prozent der Fachpressestimmen sowie 83 Prozent der Publikmswertungen positiv aus – mehr als gute Werte, die mit vielversprechenden Besprechungen bekannter Kritiker*innen unterfüttert werden. Christy Lemire von RogerEbert.com beschreibt „Irenas Geheimnis“ etwa als „so sehenswerte Geschichte, dass man gar nicht wegschauen kann“, die dank Sophie Nélisse auch so fesselnd sei, dass man das aber auch gar nicht wolle. Auch Rex Reed vom Observer hebt neben der intensiven Erzählung die Hauptdarstellerin hervor, die mit ihrer „kraftvollen, gefühlvollen Darbietung“ einer integren, starken Frau zum emotionalen Anker des Films werde.
Warum einst ausgerechnet Robin Williams eine große Hilfe bei der Realisierung für „Schindler's Liste“ war, könnt ihr indes hier nachlesen:
So hart waren die Dreharbeiten von "Schindlers Liste" für Steven Spielberg*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.