Derzeit ist die jährlich in Las Vegas stattfindende CinemaCon in aller Munde, schließlich werden dort tagtäglich, quasi am laufenden Band, neue Trailer zu einigen der wichtigsten Filme der anstehenden Film-Saison präsentiert, noch dazu von den kreativen Köpfen vor und hinter der Kamera höchstselbst. Der Haken: Die meisten von uns, die wir nicht vor Ort sein können, müssen uns vorerst mit den Beschreibungen der anwesenden Presse begnügen, bevor wir die ersten Bewegtbilder selbst zu Gesicht bekommen.
Einer der zahlreichen Film, die nun in Las Vegas vorgestellt wurden, ist Paul Feigs „The Housemaid“, eine Adaption des gleichnamigen Bestseller-Romans Freida McFaddens (auf Deutsch unter dem Titel „Wenn sie wüsste“ erschienen) mit Sydney Sweeney und Amanda Seyfried in den Hauptrollen. Feig, der sich bisher besonders durch Komödien wie „Brautalarm“ und „Taffe Mädels“ hervortat, betritt mit dem Film, der als düstere, nervenaufreibende Geschichte mit unerwarteten Wendungen beschrieben wird, gewissermaßen Neuland, wenngleich die Thriller-Komödien „Ein kleiner Gefallen“ und „Nur noch ein kleiner Gefallen“ (ab 1. Mai bei Amazon Prime Video) bereits einen Vorgeschmack darauf geben, wie ein von Feig inszenierter Thriller aussehen könnte.
Weniger Fantasie brauchen da die US-Journalisten vor Ort. Wie The Hollywood Reporter, Deadline und Variety berichten, ist in dem von Sweeney und Seyfried vorgestellten Trailer die Protagonistin Millie, das neue Hausmädchen, zu sehen, wie sie eines verschneiten Winters ihre neue Arbeit in einer Vorstadtvilla antritt, wo sie nach und nach den dunklen Geheimnissen ihrer scheinbar perfekten Arbeitsfamilie auf die Schliche kommt. Doch auch Millie selbst scheint nicht frei von Schuld. Der Trailer zeige dann sowohl sie als auch ihre von Amanda Seyfried gespielte Arbeitgeberin Nina blutverschmiert. Schnell kommt die zentrale Frage auf: Wer ist hier Täter, wer Opfer?
Hier sehen wir die beiden Haupdarstellerinnen auf der CinemaCon:
Wird "The Housemaid" ein Megahit?
Die anwesende Sweeney, die auch als Produzentin verantwortlich zeichnet, war von Anfang an begeistert: „Ich liebe Bücher, und ‚The Housemaid‘ war überall – auf Amazon, auf TikTok. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe alle drei Teile in einer Woche gelesen.“ Ohne dass dies weiter Thema gewesen wäre, kommt Sweeney hier auf etwas zu sprechen, was den Verantwortlichen des Studios Lionsgate nicht entgangen ist, als sie die Rechte am Erfolgsroman erworben: Dass „The Housemaid“ mittlerweile gar auf vier Romane kommt, was zumindest Spielraum zu Spekulationen offenlässt, dass, wenn „The Housemaid“ erfolgreich anläuft, womöglich auch weitere Teile folgen könnten.
Ähnlich begeistert wie Sweeney zeigte sich auch Kollegin Amanda Seyfried und fügte hinzu: „Diese Rolle hat mich an Orte geführt, von denen ich nicht wusste, dass ich sie als Schauspielerin erreichen kann. Es war eine absolut transformative Erfahrung.“ Damit stimmte sie ähnliche Töne wie Regisseur Paul Feig an, der seinen sukzessiven Ausflug ins Thriller-Genre folgendermaßen beschreibt: „Spannung, Horror und Comedy sind oft eng miteinander verbunden. Dieser Film war ein Traumprojekt für mich.“
In Deutschland startet der Film indes am 22. Januar 2026 in den Kinos. Regisseur Feig versprach den anwesenden Kino-Betreiber*innen schon: „Ihr habt hier einen echten Hit in der Hand.“
Ähnliche Hoffnungen dürfte auch das Studio Warner Bros. in Maggie Gyllenhaals „The Bride!“ haben, der ebenfalls auf der CinemaCon mit einem ersten Trailer präsentiert wurde. Mehr dazu erfahrt ihr hier:
Dieser Stephen-King-Roman wurde 45 Jahre lang nicht verfilmt! Nun hat die Horror-Dystopie endlich einen Starttermin*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.