"Ich habe schon einen Serienmörder gespielt": Dieser Oscar-Preisträger wollte auf keinen Fall James Bond werden!
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Liebt es, wenn Filme in Bewegung sind – und bekommt von (guten!) Action-Filmen deshalb niemals genug. „Speed“ hat seine Leidenschaft für Action-Kino einst entfacht, und durch Filme wie „Ambulance“ oder „RRR“ lebt sie weiter.

Bevor er einen der berühmtesten Superhelden aller Zeiten verkörperte und einen Oscar gewann, bekam ein Hollywood-Megastar die Chance, James Bond zu spielen – weigerte sich aber mit ziemlich harten Worten! Hier erfahrt ihr, um wen es geht.

MGM

Seit „Keine Zeit zu sterben“, dem 25. und bislang letzten offiziellen James-Bond-Abenteuer, sind mittlerweile vier Jahre ins Land gezogen – und in dieser Zeit hat sich einiges getan. Für großes Aufsehen sorgte etwa zuletzt die Meldung, dass das Produzenten-Duo Barbara Broccoli und Michael G. Wilson die kreative Leitung des 007-Franchises vollständig an Amazon, den Mutterkonzern von MGM, abgegeben hat. Diese Entwicklung hat eine Welle an Spekulationen über die Zukunft der Filmserie ausgelöst.

Trotz aller Gerüchte und Theorien bleibt jedoch unklar, wie es mit dem wohl berühmtesten Spion der Film- und Literaturgeschichte weitergeht. Die zentrale Frage, die Bond-Fans weltweit beschäftigt, bleibt noch immer unbeantwortet: Wer wird als sechster Schauspieler das Erbe von Daniel Craig antreten und künftig in den ikonischen Smoking schlüpfen?

Wenn es endlich so weit ist, erfahrt ihr es natürlich bei uns. Bis dahin verkürzen wir euch die Wartezeit mit einem kleinen Was-wäre-wenn-Szenario: Was, wenn Mitte der Nullerjahre nicht Daniel Craig die Offerte von Barbara Broccoli angenommen hätte – sondern Christian Bale?

Christian Bale wurde für 007 angefragt – doch er hasst die Rolle!

Tatsächlich hätte es genau so kommen können. Denn bevor er sich in „Batman Begins“ erstmals das Fledermauskostüm überzog, bekam Bale das Angebot, den scheidenden Doppelnull-Agenten Pierce Brosnan abzulösen. Der spätere Oscar-Preisträger („The Fighter“) hätte der ikonischen Figur zweifellos eine ganz eigene Tonalität verliehen – doch Bale verspürte keinerlei Ambitionen, im Auftrag ihrer Majestät die Welt zu retten.

Ganz im Gegenteil: Der heute 51-Jährige hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er gewaltige Probleme mit der Actionreihe hat. Im Buch „Christian Bale: The Inside Story Of The Darkest Batman*“ wird der Waliser mit den Worten zitiert, die Rolle verkörpere für ihn „jedes abscheuliche Klischee über England und britische Schauspieler.“ Zudem fügte er mit beißender Ironie hinzu, er habe ja schließlich „schon einen Serienmörder gespielt“ – womit er sich natürlich auf seine Verkörperung des psychopathischen Yuppies Patrick Batman in „American Psycho“ bezog.

Wie sich der „Prestige“-Mime wohl als 007 geschlagen hätte, wird also nie mehr als ein Gedankenspiel bleiben – das ist spätestens nach diesem mehr als unschmeichelhaften Vergleich absolut klar. Aus völlig anderen Gründen wurde übrigens auch ein weiterer Schauspieler niemals zu James Bond – obwohl er im Gegensatz zu Bale unbedingt wollte! Mehr dazu lest ihr im nachfolgenden Artikel:

"Ich war fassungslos": Dieser Schauspieler war fünf (!) Mal als James Bond im Gespräch – ging aber jedes Mal leer aus!

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