Für Fans von "Bridgerton", "Downton Abbey" & Co.: "Sandman"-Star stößt zum Cast von neuer Jane-Austen-Verfilmung
Alena Martens
Alena Martens
-Freie Autorin
Fiebert seit Jahren leidenschaftlich bei den Oscars und Filmfestivals mit und entdeckt gern uralte sowie brandneue Filmperlen aus aller Welt. Binge Watching bei Netflix muss aber auch sein!

Elinor und Marianne Dashwood auf der Suche nach Liebe in Südengland – einigen dürfte diese Geschichte bekannt sein. Jane Austens „Sinn und Sinnlichkeit“ gehört zu den Klassikern der Weltliteratur und wird nun, erneut, als Spielfilm adaptiert.

Columbia Pictures Industries, Inc.

Jane Austens Geschichten scheinen niemals zu verstauben – ihre Romane voller großer Gefühle, Liebe und Intrigen, Standesdifferenzen, Familienpflichten und Happy-End-Hoffnung lassen immer noch massenweise Herzen höherschlagen. Und mindestens der Erfolg von „Bridgerton“ hat bewiesen, dass Historien-Romanzen auch in der Film- und Serienwelt hoch im Kurs stehen.

„Stolz und Vorurteil“ ist gewiss der bekannteste Stoff aus Austens Feder, als Roman, sowie auch dank der berühmten filmischen Adaptionen. Jane Austens 1811 veröffentlichter Debütroman „Sinn und Sinnlichkeit“ (auch als „Verstand und Gefühl“ publiziert) hat sich aber spätestens durch Ang Lees starbesetzte Verfilmung von 1995 ebenfalls ins breitere kulturelle Gedächtnis eingemeißelt.

Nun wird ebenjener 30 Jahre später erneut verfilmt – und die beiden neuen Hauptdarstellerinnen für „Sinn und Sinnlichkeit“, die den 1995er-Cast Emma Thompson und Kate Winslet beerben, sind bereits gefunden.

Ein ungleiches Schwestern-Duo

Nachdem erst vor ein paar Wochen bekannt wurde, dass an einer Neuverfilmung von „Sinn und Sinnlichkeit“ gearbeitet wird und Daisy Edgar-Jones („Twisters“, „Normal People“) die Hauptrolle der Elinor Dashwood übernehmen soll, verkündete Produktionsfirma Focus Features jetzt in einem Post die nächste ebenso wichtige Besetzung. Die britische Schauspielerin Esmé Creed-Miles wird die Rolle der jüngeren Schwester Marianne Dashwood übernehmen.

Jane Austens „Sinn und Sinnlichkeit“ erzählt die Geschichte der Dashwood-Schwestern, die nach dem Tod ihres Vaters ihr Zuhause in Südengland verlassen müssen. Elinor (Edgar-Jones) verkörpert die Vernunft, Marianne (Creed-Miles) hingegen lässt sich ganz von ihren Gefühlen leiten – diese Gegensätze prägen ihre jeweiligen Liebesgeschichten. Die beiden jungen Frauen versuchen, zwischen den mütterlichen Erwartungen, dem Wunsch nach finanzieller Sicherheit, aber auch wahrer Liebe und unvorhersehbaren Schicksalsschlägen das persönliche Glück zu finden – dafür müssen sie lernen, Herz und Verstand ins Gleichgewicht zu bringen.

Die 25-jährige Esmé Creed-Miles hat zuvor in Filmen wie dem Arthouse-Drama „Silver Haze“ und „The Thicket“ an der Seite von Juliette Lewis und „Game of Thrones“-Star Peter Dinklage mitgewirkt, und Hauptrollen in der Prime-Serie „Hanna“ sowie Netflix‘ Comic-Adaption „The Sandman“ übernommen.

Weitere Darsteller*innen für das neue „Sinn und Sinnlichkeit“ sind noch nicht bekannt – für die News, wer die populären männlichen Rollen übernimmt (die in der 1995er-Verfilmung von Hugh Grant und Alan Rickman verkörpert wurden), müssen wir uns also noch etwas gedulden.

Viten voller Liebesgeschichten: Die vielversprechende Crew für „Sinn und Sinnlichkeit“

Genügend Expertise für Geschichten voller Romantik und Drama, und Sensibilität für die Herausforderungen junger Frauen, steckt in den Köpfen hinter dem neuen „Sinn und Sinnlichkeit“ definitiv:

Drehbuchautorin Diana Reid ist eine australische Bestseller-Autorin und hat unter anderem 2022 den Roman „Seeing Other People“ veröffentlicht, über – und das wird jetzt bekannt klingen – zwei ungleiche Schwestern, die sich mit den Themen Liebe, Leidenschaft, Scham und Selbsterfüllung herumschlagen.

Regisseurin Georgia Oakley hat bereits mehrere Kurzfilme realisiert, in denen sie sich überwiegend mit Frauenfiguren beschäftigt, und 2022 mit dem LGBTQ-Drama „Blue Jean“ ihr starkes Spielfilm-Debüt geliefert.

Und nicht zuletzt hat die verantwortliche Produktionsfirma Focus Features schon zwei Austen-Klassiker äußerst erfolgreich auf die Leinwand gebracht – die legendäre „Stolz und Vorurteil“-Verfilmung aus dem Jahr 2005 mit Keira Knightley und die schrill-komödiantische Adaption von „Emma“ 2020 mit Anya-Taylor Joy.

All die bisher bekannten Details wecken auf jeden Fall Vorfreude auf eine neue Adaption des Literatur-Klassikers – ob sich diese nah an Jane Austens Original bewegen wird, oder der Geschichte um die Dashwood-Damen einen modernen Twist verleiht, bleibt abzuwarten.

Noch etwas weiter zurück in die Vergangenheit (und an preußische Höfe statt in südenglische Grafschaften), geht es übrigens mit der deutschen Produktion „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“, die am 18. September 2025 in den deutschen Kinos startet – hier findet ihr den Trailer:

Lars Eidinger malt einen der berühmtesten Deutschen der Historie: Trailer zum Kammerspiel "Leibniz"

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