Am heutigen 19. Juli 2025 laufen direkt nacheinander „Die Todeskralle schlägt wieder zu“ (20.15 Uhr) und „Todesgrüße aus Shanghai“ (22.15 Uhr) auf RTL Zwei. Beide Streifen stehen aktuell zudem im Flatrate-Programm von WOW (ehemals Sky Ticket)* zum Streamen bereit. Alternativ sind sie als Blu-ray und DVD* oder für ein paar Euro auch als Video-on-Demand zu haben:
Falls ihr Amazon-Prime-Kund*in sein solltet, könnt ihr beide Klassiker unter diesen Links übrigens auch ohne Aufpreis streamen. Dazu müsst ihr euch lediglich für den 7-tägigen Gratis-Test des auch sonst lohnenden Filmlegenden-Channels anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach Ablauf des Probezeitraums 3,99 Euro pro Monat fällig.
Bruce Lee ist und bleibt eine Legende
Dass Bruce Lee aufgrund seines viel zu frühen Todes mit nur 32 Jahren seinen Durchbruch zum globalen Action-Superstar nicht mehr wirklich erlebt hat, ist eine der großen Tragödien der Filmhistorie. Was uns bleibt, sind die vier bis heute einfach brillanten Kung-Fu-Klassiker, die er in weniger als zwei Jahren in Hongkong gedreht hat. Diese sichern dem gebürtigen Kalifornier seinen ewigen Legendenstatus.
Zwei dieser Titel könnt ihr heute Abend sehen und ihr solltet wirklich einschalten. „Die Todeskralle schlägt wieder zu“ und „Todesgrüße aus Shanghai“ zeigen die Dynamik und atemberaubende Körperbeherrschung des Athleten und Artisten Lee, bieten spannende Unterhaltung, stimmige Atmosphären und zwei recht unterschiedliche Figuren, die die Breite seines Schauspiels zeigen – wobei das Hauptaugenmerk natürlich jeweils auf der spektakulären Kampfkunst liegt.
Die Filme wurden 1972 direkt nacheinander gedreht, allerdings in umgekehrter Reihenfolge der heutigen Ausstrahlung. Was aber egal ist, denn es gibt keinerlei inhaltliche Verbindung. Lee, der an beiden Titeln zudem als (Co-)Drehbuchautor und Kampfkoordinator beteiligt war, übernahm bei „Die Todeskralle schlägt wieder zu“ zusätzlich auch noch die Regie. Das Ergebnis ist ein bis heute packender Actioner, in dem obendrein noch ein weiterer Kultstar kräftig mitmischt: Chuck Norris.
Jedoch halte ich „Todesgrüße aus Shanghai“ in Bezug auf die Story und ihre Umsetzung für den insgesamt gelungeneren Film. Meiner Ansicht nach kann er es sogar problemlos mit dem populärsten und leider letzten Bruce-Lee-Werk „Der Mann mit der Todeskralle“ aufnehmen. Aber macht euch ein eigenes Bild. Wer auf Martial-Arts-Action steht, sollte diese Filme ohnehin kennen – auch, um anhand neuerer Produktionen sehen zu können, wie sie weiterhin schamlos kopiert werden …
Darum geht's in "Die Todeskralle schlägt wieder zu" & "Todesgrüße aus Shanghai"
In „Die Todeskralle schlägt wieder zu“ reist der junge Tang Lung (Bruce Lee) von Hongkong nach Rom, um dort einer Freundin (Nora Miao) gegen ein Verbrechersyndikat beizustehen, das ihr Restaurant übernehmen will. Der exzellente Kämpfer schafft es mühelos, die Bösewichte in die Flucht zu schlagen. Doch die Gangster geben nicht auf und schicken US-Karatemeister Colt (Chuck Norris) gegen Tang Lung in die Schlacht. Im Kolosseum kommt es zum finalen Showdown zwischen den beiden …
In „Todesgrüße aus Shanghai“ kehrt Chen Zhen (Bruce Lee) nach dem Tod seines ehemaligen Meisters an dessen alte Kampfschule in Shanghai zurück. Kaum angekommen, findet der Trauernde Hinweise darauf, dass dieser ermordet worden sein könnte. Während in der Stadt die Spannungen zwischen den örtlichen Kampfschulen eskalieren, nimmt Chen es mit Unterdrückung, Verrat und kolonialer Arroganz der Briten, Amerikaner und Franzosen auf, um Gerechtigkeit für seinen toten Mentor zu erlangen.
Auch Jason Statham wuchs übrigens mit den Filmen von Bruce Lee auf. Welcher davon den „The Beekeeper“-Star ganz besonders inspiriert hat, erfahrt ihr im folgenden Artikel von FILMSTARTS-Redakteur Michael Bendix:
"Ich habe ihn mir unzählige Male angesehen": Dieser Action-Meilenstein hat Jason Statham zur Schauspielerei gebracht*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.