Fünf Jahre ist es her, dass Netflix ankündigte, eine Live-Action-Serie basierend auf dem erfolgreichen „Assassin’s Creed“-Franchise realisieren zu wollen – und womöglich gar ein ganzes Streaming-Universum mit Animations-Ablegern, Animes und Live-Action-Spin-offs folgen zu lassen. Doch seitdem schmorte das Projekt in der Entwicklungshölle, ging durch verschiedene Hände, unter anderem die des „Vikings: Valhalla“-Machers Jeb Stuart, der 2023 allerdings auch wieder das Handtuch warf und die Produktion ohne Showrunner zurückließ. Doch nun macht die „Assassin’s Creed“-Serie endlich nicht nur einen Schritt, sondern einen ganzen Sprung nach vorn.
Denn es wurde nicht nur ein neues Kreativteam bekannt gegeben, das die Sci-Fi-Fantasy-Saga für Netflix betreuen wird. Dieses scheint die so viele Jahre gärende Entwicklung im Hintergrund sogar schon so deutlich vorangetrieben zu haben, dass Netflix nun auch direkt bereits die Serienbestellung offiziell gemacht hat. „Assassin’s Creed“ ist somit nicht mehr nur in der Entwicklung, sondern in Arbeit. Als Schöpfer, Showrunner und Ausführende Produzenten stehen David Wiener und Roberto Patino hinter der Live-Action-Serie.
Die beiden Kreativköpfe können sich im TV-Bereich auch schon Emmy-Nominierungen auf die Fahne schreiben – Patino für seine Arbeit an der anspruchsvollen Sci-Fi-Serie „Westworld“, Wiener für „Fear The Walking Dead: Flight 462“, das für einen Preis im Bereich Kurzformat-Serie nominiert war. Die Horror-Serie „Fear The Walking Dead“ betreute David Wiener ebenfalls als Ausführender Produzent, und war bei der Videospiel-Adaption „Halo“ als Autor und Showrunner an Bord.
"Assassin's Creed"-Serie könnte im antiken Rom spielen
Seinen besonderen Reiz zieht Ubisofts Action-Abenteuer-Franchise „Assassin’s Creed“ über die im Geheimen ausgefochtenen Kriege zwischen zwei Fraktionen, die den menschlichen Willen entweder kontrollieren oder befreien wollen, aus dem Springen zwischen verschiedenen historischen Epochen. Die große Frage ist nun, in welcher Zeit die Netflix-Adaption angesiedelt sein wird – und die zumeist gut informierte Seite What’s On Netflix will bereits eine Antwort darauf haben.
Von seinen Quellen habe What’s On Netflix die Information bekommen, dass die „Assassin’s Creed“-Serie im antiken Rom spielen solle. Wie bei den Spielen auch, werde es aber auch einen Handlungsteil geben, der in der Gegenwart angesiedelt ist – dieser solle aber nur rund 25% der Zeit einnehmen, zu drei Vierteln werde die Geschichte in der Vergangenheit spielen. Laut dieser Quellen sollen in der Netflix-Serie keine bereits existierenden Figuren aus den Spielen auftreten.
"Spektakel, Parkour und reichhaltiges Storytelling"
Die offizielle Beschreibung der Serie, die Netflix anlässlich der Ankündigung der Bestellung teilte, hält sich da noch deutlich vager: „Assassin’s Creed“ wird als „um die Welt führender Thriller“ beschrieben. „Die Geschichte wird entscheidende Momente der Geschichte umspannen, und Spektakel, Parkour und reichhaltiges Storytelling, das Themen wie Identität, Schicksal, Glaube, Macht und Vergeltung berührt, miteinander vereinen“, heißt es weiter.
Die neue Netflix-Serie hat nun die Gelegenheit, bei den zahlreichen Fans des Spiele-Hits wiedergutzumachen, was Hollywood mit dem ersten Versuch einer Adaption 2016 versemmelt hatte. Der Kinofilm mit Michael Fassbender in der Hauptrolle wurde von Fans und Kritik gescholten – bei FILMSTSARTS gab es für „Assassin’s Creed“ so auch nur 2 von 5 möglichen Sternen. Hier könnt ihr euch den Trailer zu dem „hoffnungslos überhasteten und verwirrend erzählten“ Actioner ansehen:
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