Margot Robbie ist Barbie und passt perfekt in die Rolle der ikonischen Puppe. Mit ihrer Performance hat die Schauspielerin sicher auch einen immensen Anteil an dem Erfolg von „Barbie“. Doch fast hätten wir eine andere Darstellerin in der Rolle der Plastik-Schönheit zu sehen bekommen. Margot Robbie ist auch Produzentin des Blockbusters und konnte sich eigentlich nicht selbst in der titelgebenden Rolle vorstellen. Sie hatte stattdessen eine andere Schauspielerin auf dem Zettel.
Eigentlich hatte sich Robbie Gal Gadot („Wonder Woman“) für die Rolle der Barbie gewünscht. Doch diese konnte aufgrund von Terminüberschneidungen nicht als Mattel-Spielzeug ins Barbieland einziehen. Schade für die Darstellerin, doch ein Glücksfall für das Publikum, denn letztlich konnte Margot Robbie in der Rolle vollends überzeugen.
Warner Bros.
Gal Gadot hat die "Barbie-Energie"
Doch Gal Gadot ist in gewisser Weise noch immer Teil des Films. Ihre gesamte Persönlichkeit wurde zu einer Art Visitenkarte für die Casting-Verantwortlichen, denn es wurden Darsteller*innen gesucht, die nicht nur eine äußerliche Schönheit vermitteln, sondern auch gewisse Charakterzüge, eine gewisse „Barbie-Energie“, aufweisen sollten – so wie die als DC-Comic-Amazone bekannte Schauspielerin.
Dazu Margot Robbie in der Vogue: „Gal Gadot ist Barbie-Energie. Sie ist so unglaublich schön, aber man hasst sie nicht dafür, dass sie so schön ist, weil sie so aufrichtig und so enthusiastisch freundlich ist, dass es fast schon bescheuert ist.“
Fast hätten wir auch andere Kens bekommen
Gal Gadot ist übrigens nicht die einzige Person, die es aufgrund von Terminschwierigkeiten nicht in den Film geschafft hat. So waren beispielsweise Bowen Yang („Isn't It Romantic“), der Emmy-Gewinner Dan Levy („Schitt's Creek“) und der Tony-Gewinner Ben Platt („Dear Evan Hansen“) als Ken-Versionen im Gespräch.
Und bevor Micheal Cera in der Rolle des ewigen Außenseiters und Sonderlings Allan gecastet worden ist, war Jonathan Groff („Knock At The Cabin“) ein heißer Kandidat für die Besetzung, doch auch hier machten andere Verpflichtungen dem Auftritt einen Strich durch die Rechnung.
Übrigens hätten wir fast Clint Eastwood in einem DER Action-Klassiker der 80er gesehen. Warum es nicht dazu kam, erfahrt ihr in diesem Artikel:
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