Kaum eine Netflix-Serie wurde 2025 so heiß debattiert wie „Boots“. Sogar die US-Regierung sah sich bemüßigt, die auf einer wahren Geschichte basierende Serie um einen schwulen Teenager, der sich den Marines anschließt, zu kritisieren. Viel an der Aufregung der Serie hat auch mit der Rolle von Max Parker zu tun. Er spielt den Drill Sergeant Liam Robert Sullivan, der in bester „Full Metal Jacket“-Manier den neuen Rekruten einheizt, aber selbst ein Geheimnis mit sich herumträgt. Auch er ist eigentlich schwul, hatte eine Beziehung mit einem Kameraden, verleugnet das aber und agiert sogar bewusst homophob.
Gerade sorgte „Boots“ noch einmal für Aufsehen, weil Netflix jetzt die Streamingzahlen veröffentlichte – und sich daraus ergab, dass die Serie stark nachgefragt war. Trotzdem gab der Streamingdienst bereits im Dezember bekannt, keine zweite Staffel zu produzieren, was bereits da für Stirnrunzeln sorgt und jetzt erst recht für Diskussionen.
Doch Max Parker dürfte sich jetzt nicht mehr beschweren, dass er dadurch einen interessanten Serien-Job verlor. Schließlich eröffnet es ihm die Möglichkeit, md eine andere Rolle anzunehmen.
Max Parker als Heimdall in "God Of War"
In Amazons Serienadaption des Videospiel-Hits „God Of War“ wird Max Parker den allsehenden Gott Heimdall verkörpern. Laut der offiziellen Beschreibung ist er in der Serie der Wächter von Asgard und einer der Söhne Odins. Heimdall wird dabei als „eigenständiger Gott mit der besonderen Fähigkeit, jederzeit vorherzusehen, was als Nächstes passiert“, beschrieben. Die Figur sei „gutaussehend und dynamisch“, fühle sich aber „von seinem Vater nicht wertgeschätzt und vom Rest der Familie unterschätzt“. Daher suche „Heimdall ständig nach Wegen, seine Position in der Hierarchie zu verbessern und sein Ansehen sowie seine Macht zu steigern.“
Macht ihn das vielleicht zum Bösewicht der Handlung? Das lässt sich aufgrund der Videospielvorlagen zumindest vermuten. Im zweiten Teil der Spielereihe ist Heimdall nämlich der Antagonist.
Netflix
Im Mittelpunkt der Amazon-Serie „God Of War“ steht Kratos, der einst einen verhängnisvollen Pakt mit dem Kriegsgott Ares schloss. Der Kommandant der spartanischen Armee gab seine Seele im Austausch für einen Sieg in der Schlacht. Die Serie setzt aber später an. Kratos hat längst dem Olymp der griechischen Götter den Rücken gekehrt. Nach dem Tod seiner geliebten Frau Faye macht er sich jetzt mit seinem 10 Jahre alten Sohn Atreus auf die Reise, um ihre Asche zu verstreuen. Dabei erleben sie einige Abenteuer, wobei Kratos versucht, seinem Sohn beizubringen, ein besserer Gott zu sein, während Atreus seinem Vater zeigt, wie man ein besserer Mensch ist. Auf dieser Reise geraten sie zudem mit den Göttern der nordischen Mythologie aneinander.
„Sons Of Anarchy“-Fanliebling Ryan Hurst wird in die Titelrolle schlüpfen. Bereits bekannt ist zudem, dass „Warm Bodies“-Star Teresa Palmer als Lady Sif, die Ehefrau von Kratos‛ Widersacher Thor, an Bord ist. Unter Leitung von Chefautor und Produzent Ronald D. Moore („Battlestar Galactica“, „Outlander“, „For All Mankind“) laufen aktuell in Kanada die Vorbereitungen für einen zeitnahen Drehstart. Es ist daher damit zu rechnen, dass in naher Zukunft die Besetzungen für weitere Rollen bekannt werden. Amazon Prime Video hat direkt gleich zwei Staffeln in Auftrag gegeben.
Die Ausstrahlung der ersten Season von „God Of War“ dürfte ab 2027 auf dem Streamingdienst erfolgen. Eine andere Videospieladaption sorgt derweil aktuell für Schlagzeilen. Wann es mit ihr weitergeht, erfahrt ihr im folgenden Artikel:
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