Zwischen „Stromberg – Der Film“ und „Stromberg – Wieder alles wie immer“ lagen ganze elf Jahre. Seitdem hat sich viel verändert. Die Welt hat sich weitergedreht – und mit ihr auch der von Christoph Maria Herbst genial verkörperte Ekelchef Bernd Stromberg. Obwohl, so ganz stimmt das nicht, denn der ehemalige Leiter der Abteilung Schadensregulierung M–Z ist eigentlich noch immer der gleiche Kotzbrocken wie früher.
Dennoch hat man „Lurchi“ irgendwie vermisst. Und tatsächlich gab es im Vorfeld zum neuen Kinofilm eine kleine „Stromberg“-Renaissance in Deutschland. Auf Tiktok entdeckte eine neue Generation „Lurchi“ - zudem durfte „der Papa“ auch bei McDonalds kräftig mitanfassen und bekam sogar eine umfangreiche Werbekampagne spendiert. Am 4. Dezember 2026 kam es dann mit „Stromberg – Wieder alles wie immer“ zur großen Wiedersehensfeier in den Lichtspielhäusern. Die Zahlen seines Vorgängers konnte die verspätete Fortsetzung zwar nicht erreichen, dennoch lockte der Chaos-Chef über 800.000 Fans in die Säle.
Wenn ihr den Film im Kino verpasst habt, bekommt ihr schon bald die Möglichkeit, dieses Versäumnis zu beheben. Bereits am 5. April 2026 findet „Stromberg – Wieder alles wie immer“ seinen Weg ins Streaming-Abo von Amazon Prime Video. Wer also über einen Prime-Account verfügt, kann die neuen Eskapaden von Bernd Stromberg dann ganz ohne Zusatzkosten streamen.
Darum geht es in "Stromberg – Wieder alles wie immer"
Zwei Jahrzehnte sind vergangen, seit Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) gemeinsam mit seinem Team aus der Schadensregulierung der CAPITOL-Versicherung von einem Kamerateam begleitet wurde und die deutsche Bürowelt gehörig durcheinandergewirbelt hat. Damals bestimmten lockere Sprüche, zweifelhafte Umgangsformen und Kantinenkost ohne vegane Alternativen den Alltag. Im Rahmen einer aufwendig inszenierten Reunion soll es nun zum großen Wiedersehen kommen.
Berthold Heisterkamp (Bjarne Mädel), Tanja und Ulf Steinke (Diana Staehly und Oliver Wnuk), Jennifer Schirrmann (Milena Dreissig) sowie Stromberg selbst treffen erneut aufeinander. Und wie so oft bei einem Wiedersehen unter alten Bekannten brechen schnell alte Konflikte und unausgesprochene Spannungen wieder auf, begleitet von reichlich Alkohol. Was zunächst als nostalgischer Rückblick beginnt, entwickelt sich schon bald zu einem unkontrollierbaren Durcheinander, das in einem völlig unerwarteten Chaos gipfelt.
„Stromberg – Wieder alles wie immer“ hat dabei die Fan-Basis gespalten. Während die einen den Film als konsequente Weitererzählung einer eh schon bedauernswerten Figur empfunden haben, wurde von der anderen Seite dessen neuer Ansatz kritisiert. Denn tatsächlich hat Bernd Stromberg noch nie so verzweifelt und mitleidenswert gewirkt wie in diesem Film. Wir jedenfalls konnten der Reunion durchaus etwas abgewinnen. In der FILMSTARTS-Kritik wurde die Komödie mit guten 3,5 von 5 möglichen Sternen bedacht.
Übrigens feiert mit „Avatar 3“ auch der Spitzenreiter der deutschen Kino-Jahrescharts 2025 seine Streaming-Premiere. Wann ihr euch die Rückkehr nach Pandora ohne Zusatzgebühren bei Disney+ anschauen könnt, erfahrt ihr hier:
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