Es kommt viel seltener vor, als man vielleicht glauben könnte, dass es deutsche Produktionen auf Platz 1 der Film-Tagescharts von Netflix schaffen. Die letzten drei deutschen Top-1-Filme waren:
- „Barbara - Becoming Shirin David“ (am 13. März 2026)
- „Babo - Die Haftbefehl-Story“ (am 28. Oktober 2025)
- „Fall For Me” (21. August 2025)
Wenn man da jetzt noch die Dokumentationen herausnimmt, dann ist der letzte deutsche Platz-1-Spielfilm – nämlich das Erotik-Drama „Fall For Me“ – bereits 224 Tage und damit mehr als sieben Monate her. Aber heute endet die Durststrecke endlich: Mit „Eat Pray Bark - Therapie auf 4 Pfoten“, dessen Titel auf den Selbstfindungs-Trip „Eat Pray Love“ mit Julia Roberts anspielt, hat es ein deutscher Film auf Anhieb an die Spitze geschafft.
Für Regisseur Marco Petry ist das übrigens keine völlig neue Erfahrung: Mit „Spieleabend“ schaffte er es 2024 auch schon auf Platz 1 der deutschen Netflix-Wochencharts. (Ob er es damals auch für einzelne Tage trotz der Konkurrenz von „Beverly Hills Cop: Axel F“ auf Platz 1 der Tagescharts geschafft hat, lässt sich leider zwei Jahre später nicht mehr so leicht recherchieren.)
Darum geht’s in "Eat Pray Bark"
Fünf außergewöhnliche Hundebesitzer*innen suchen verzweifelt Hilfe, um ihre Problemhunde zu bändigen. Ihre letzte Rettung verspricht ein exklusiver Intensivkurs bei dem renommierten Hundetrainer Nodon (Rúrik Gíslason) in der imposanten Kulisse der Tiroler Alpen. Die Gruppe der Teilnehmenden könnte kaum unterschiedlicher sein:
- Ursula (Alexandra Maria Lara): Eine kühle Politikerin, die ihre Hündin Brenda nur aus Imagegründen adoptiert hat, obwohl sie Hunde eigentlich ablehnt.
- Babs (Anna Herrmann): Die naive Halterin ist mit dem ungestümen, riesigen Hund Torsten völlig überfordert.
- Ziggy (Doğa Gürer) & Helmut (Devid Striesow): Ein zerstrittenes Ehepaar, das die verwöhnte Chihuahua-Dame Gaga nicht im Griff hat.
- Hakan (Kerim Waller): Ein distanzierter Mann, dem das Vertrauen zu seiner verunsicherten Schäferhündin Roxy fehlt.
Profi Nodon durchschaut die Situation sofort: Nicht die Tiere sind das Problem, sondern die Menschen am anderen Ende der Leine. Mit unkonventionellen Methoden setzt er bei den Haltern an. Das Training führt zu ebenso chaotischen wie humorvollen Situationen, während die überforderten Zweibeiner lernen müssen, sich selbst zu ändern, um eine Bindung zu ihren Hunden aufzubauen …
Während sich „Eat Prey Bark“ an die ganze Familie richtet, hat Netflix natürlich auch Inhalte, die sich ganz bewusst nur an Erwachsene richten – und die folgende Serie gehört da ganz sicher dazu:
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