Euch ist heute Abend nach Action? Dabei wollt ihr nicht viel nachdenken, sondern einfach genießen, wie es auf möglichst authentische Art rundgeht? Dann dürfte „The Expendables“-, „Doctor Strange“- und „John Wick 4“-Star Scott Adkins am Abend den richtigen Titel für euch bereithalten:
„Eliminators“ läuft am 23. April 2026 um 20.15 Uhr auf Tele 5. Doch es gibt einen Haken: Denn aufgrund der frühen Stunde darf der FSK-16-Titel dabei lediglich um jede Menge Gewaltspitzen gekürzt gezeigt werden. Laut Schnittberichte fehlen fast neun Minuten (!) an Hauerei, Stecherei und Ballerei. Das ist schon eine ganze Menge – viel zu viel, wenn ihr den Verfasser dieses Artikels fragt. Auch der nach Ende der Ausstrahlung bis zum 23. Mai 2026 in der Mediathek des Senders verfügbare Gratis-Stream dürfte auf diese Weise verstümmelt sein.
Ungeschnitten kann der Streifen allerdings bei der noch in derselben Nacht folgenden Wiederholung um 2.00 Uhr gesendet werden. Wer nicht so lange aufbleiben möchte und bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann auf Blu-ray und DVD* oder Video-on-Demand ausweichen:
Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr den Reißer unter dem obigen Link übrigens ganz ohne Aufpreis streamen. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des Filmtastic-Channels* anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 3,99 Euro pro Monat fällig.
Scott Adkins wird immer besser
„Eliminators“ ist tatsächlich bereits zehn Jahre alt. Schaut man sich allerdings einen aktuellen Film mit Scott Adkins an, mag man diesen Umstand gar nicht glauben. Denn der Brite ist seit damals kaum gealtert. Weder äußerlich noch in Bezug auf die Intensität der von ihm absolvierten, körperlich oft enorm fordernden Actionszenen hat er sich verändert. Wenn überhaupt, dann ist er nur noch besser, weil beweglicher und effektiver geworden. Der Typ ist einfach cool – auch weil er eben kein aus dem T-Shirt platzender Hollywood-Muskelprotz à la Dwayne Johnson, Dave Bautista oder Alan Ritchson ist.
Natürlich ist der von „One Shot“-Macher James Nunn inszenierte „Eliminators“ keine anspruchsvolle oder gar originelle Kost. Wer sich einen solchen Streifen anschaut, will allerdings wohl auch kaum ausgefeilte Dialoge oder clevere Handlungskniffe erleben, sondern präsentiert bekommen, wie der Held den Bösewichten nach allen Regeln der Kampfkunst den Hintern und noch ein paar weitere Körperteile versohlt.
Da Adkins dabei sowohl mit der Schusswaffe als auch mit den Fäusten sowie vor allem seinen Füßen extrem gut ist, macht das hier dann auch richtig Spaß. Schaut zumindest mal in die ersten zehn Minuten rein: Bis auf Mündungsfeuer und ein paar Blutspritzer ist hier alles echt und kein CGI. Da ist es wirklich schnuppe, dass man eine Story wie die hier gebotene als Genre-Fan sicher schon mehr als ein- oder zweimal zuvor gesehen hat. Seid ihr dabei?
An der Seite von Scott Adkins beziehungsweise gegen ihn antretend, seht ihr in „Eliminators“ immerhin solche Kollegen wie „Game Of Thrones“-Star James Cosmo, Daniel Caltagirone („Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens“), Mem Ferda („London Heist“) und Stu Bennett, den Titelhelden der „Vengeance Man“-Reihe.
"Eliminators": Das ist die Story
Früher arbeitete Thomas McKenzie (Scott Adkins) als Spezialagent für die US-Drogenbehörde DEA. Nun lebt er allerdings mit seiner Tochter Carly (Lily Ann Harland-Stubbs) im Zeugenschutzprogramm in London. Als dann aber eines Abends plötzlich Diebe, die sich in der Adresse geirrt hatten, in McKenzies Wohnung eindringen und die Kleine bedrohen, tötet der besorgte Vater die Kerle in Notwehr.
Der blutige Vorfall landet schnell in den Medien. Daraufhin ist McKenzies Tarnung natürlich aufgeflogen. Gangsterboss Charles Cooper (James Cosmo), der einst McKenzies Schwiegervater war und dann zu seinem Erzfeind mutierte, hetzt den Profikiller Bishop (Stu Bennett) auf ihn. Cooper will McKenzie tot und seine Enkelin in seiner Obhut sehen. So bleibt dem Duo nur die Flucht. Ein erbarmungsloser Wettlauf beginnt…
Ihr habt Lust, danach gleich den nächsten Kracher mit Scott Adkins anzugucken? Das wäre durchaus verständlich. Schaut dafür doch einfach mal in den folgenden Artikel rein:
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