Im Kino ging der Sci-Fi-Thriller mit Starbesetzung komplett unter – jetzt könnt ihr ihn im Heimkino nachholen
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan ist mit "Star Trek" aufgewachsen und liebt insbesondere die Crew um Captain Jean-Luc Picard. Kubricks Meisterwerk "2001: Odyssee im Weltraum" gehört zu seinen Lieblingsfilmen. Doch auch heute ist das Sci-Fi-Kino lebendig, was Filme wie "Under the Skin" oder "Ad Astra" beweisen

„Mercy“ wollte kaum jemand im Kino sehen. Falls ihr dem Science-Fiction-Thriller mit „Jurassic World“-Star Chris Pratt eine Chance geben wollt, könnt ihr ihn nun endlich im Heimkino nachholen.

Hierzulande wurden gerade einmal etwas mehr als 108.000 Eintrittskarten für Mercy verkauft. Damit blieb der neueste Film von „Wanted“-Regisseur Timur Bekmambetov hinter den Erwartungen zurück. Und auch international konnte der Sci-Fi-Thriller nicht überzeugen: Bei einem geschätzten Budget von rund 60 Millionen US-Dollar spielte der Film lediglich etwa 54 Millionen US-Dollar ein - und das trotz Stars wie „Guardians Of The Galaxy“-Hauptdarsteller Chris Pratt oder Rebecca Ferguson („Dune“).

Damit ist „Mercy“ zumindest auf der großen Leinwand ein waschechter Flop gewesen. Wer es nicht ins Kino geschafft hat, dem Film jetzt aber eine Chance geben möchte, kann ihn endlich fürs Heimkino erwerben. Bei Online-Händlern wie Amazon könnt ihr euch den futuristischen Gerichtsprozess jetzt wahlweise als DVD-*, Blu-ray-* oder 4K-Version sichern:

Wenn ihr lieber streamt, dann könnt ihr alternativ den Film bereits jetzt ohne Zusatzkosten im Abo von Amazon Prime Video finden:

Darum geht es in "Mercy"

Chris Raven (Chris Pratt) erwacht gefesselt auf einem Stuhl – und zwar mitten im Gerichtssaal des sogenannten Mercy-Programms. Dort sieht er sich der KI-Richterin Maddox (Rebecca Ferguson) gegenüber. Ihm wird vorgeworfen, seine eigene Ehefrau (Annabelle Wallis) getötet zu haben. Nun bleiben ihm genau 90 Minuten, um die künstliche Intelligenz von seiner Unschuld zu überzeugen. Dafür muss er anhand der vorhandenen Beweise die errechnete Wahrscheinlichkeit seiner Täterschaft auf unter 92 Prozent senken. Scheitert er daran, droht ihm die Todesstrafe.

Die Prämisse klingt erst einmal wahnsinnig spannend und weckt Erinnerungen an große Sci-Fi-Vorbilder wie „Minority Report“. In Kombination mit der Intensität von Desktop-Thrillern wie „Searching“ oder „Missing“ kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen, oder? Leider ist das Ergebnis ziemlich durchwachsen, wobei der Justiz-Actioner immerhin über weite Strecken ein „halsbrecherisches Tempo“ und „mitreißende“ Unterhaltung bieten kann - so urteilt zumindest FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen in seiner 2,5 Sterne-Kritik.

Chris Pratt würde übrigens gerne eine legendäre Comicfigur auf der großen Leinwand verkörpern. Um wen es sich dabei handelt, erfahrt ihr hier:

"Er war einfach großartig": Diese legendäre Comic-Figur würde Chris Pratt anstatt Star-Lord am liebsten verkörpern

FILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.

*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren