Es ist eine absolute Horrorvorstellung: Man hat einen langen Arbeitstag hinter sich gebracht und möchte nur schnellstmöglich nach Hause. Also begibt man sich nach Feierabend in die Tiefgarage des Bürokomplexes, um ins Auto zu steigen und endlich in Richtung Entspannung zu düsen. Doch der Wagen möchte einfach nicht anspringen. Richtig gruselig wird es, wenn man dann noch feststellen muss, dass man ganz alleine in dem Parkhaus ist... oder etwa doch nicht?
Genau das muss die von Rachel Nichols verkörperte Protagonistin in „P2“ am eigenen Leibe erfahren. Nicht nur, dass ihr Auto den Geist aufgibt. Kurze Zeit später wird sie auch noch von einem psychopathischen Parkwächter terrorisiert! Das klingt spannend? Ist es auch. Falls ihr den Film bislang noch nicht gesehen habt, könnt ihr ihn euch für ein paar Euro als Video-on-Demand oder im Prime-Video-Channel LIONSGATE+* streamen. Diesen könnt ihr sieben Tage kostenlos testen, danach würde eine monatliche Gebühr von 4,99 Euro anfallen.
Darum geht’s in "P2"
Es ist Heiligabend. Die Zeit der Besinnlichkeit sollte so langsam um sich greifen. Nicht aber für Angela (Rachel Nichols). Diese möchte nach einem absolut nervenaufreibenden Arbeitstag eigentlich nur noch so schnell wie möglich nach Hause zu ihrer Familie und die Füße hochlegen. Blöd nur, dass das Schicksal andere Pläne für die junge New Yorkerin hat.
Ihr Auto springt in der mehrstöckigen Tiefgarage des Bürokomplexes nämlich einfach nicht mehr an. Zur Hilfe eilt ihr der direkt merkwürdig erscheinende Parkwächter Tom (Wes Bentley), auf dessen Unterstützung Angela eigentlich verzichten möchte. Plötzlich wird der jungen Frau schwarz vor Augen. Kurze Zeit später befindet sie sich im Aufsichtsraum des Parkwächter – und muss von nun an um ihr Leben fürchten...
Solide Hausmannskost im besten Sinne
Man sollte nicht mit der Erwartung an „P2“ herantreten, hier außergewöhnliches oder gar visionäres Genre-Kino geboten zu bekommen. Der französische Filmemacher Franck Khalfoun zeichnet sich hingegen für im besten Sinne solide Hausmannskost aus, die das Rad nicht neu erfindet, aber das Bewährte auf handwerklich kompetente Art und Weise bedient. Gerade sein inszenatorisches Gespür, den Schauplatz zum labyrinthischen Ort des Schreckens zu stilisieren, sorgt für knackigen Nervenkitzel.
Während Wes Bentley den unberechenbaren Psychopathen gibt, der zwischendurch auch als Elvis-Imitator in Erscheinung tritt oder gnadenlos Köpfe zu Brei zermatscht, ist Rachel Nichols ohne Frage das absolute Highlight von „P2“. Die Schauspielerin kann durch ihre physische Präsenz schnell dafür sorgen, die Anspannung ihrer Figur auf das Publikum zu übertragen, was einen wichtigen Effekt mit sich bringt: Man fiebert als Zuschauer*in mit der jungen Frau durchgehend mit!
„P2“ ist sicherlich kein Meilenstein, aber definitiv über 90 Minuten spannendes Terror-Kino. Manchmal muss es auch nicht mehr sein.
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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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