Über 100 Schiffe fuhren zur Hochzeit der DDR-Hochseefischerei über die Meere – eine Flottengröße, wie es sie unter deutscher Flagge kein zweites Mal gab. Mit der Auflösung der Deutschen Demokratischen Republik fand all das jedoch ebenfalls ein Ende. Fast alle der stählernen Giganten wurden zerlegt oder verkauft.
Für seine Dokumentation „Vom Traum, unsinkbar zu sein - Ein Heimatfilm auf dem Meer“ hat Regisseur Tom Fröhlich („Ink Of Yam“) vor Grönland, an der spanischen Küste, auf einem dänischen Schrottplatz und im Hamburger Hafen jedoch vier Schiffe ausfindig gemacht, die die Wende überdauert haben und nun umfunktioniert wurden oder unter neuer Flagge unterwegs sind.
An ihren Beispielen unternimmt der selbst aus Rostock stammende Fröhlich eine Reise in die Vergangenheit und zeichnet mit einem Mix aus Archivmaterial und neuen Aufnahmen die Entstehung und den Untergang einer Arbeitswelt nach, die ein ganzes Land nachhaltig geprägt hat. Wenn Zeitzeugen von damals zu Wort kommen, prallen persönliche Erinnerungen und die Überreste einer vergangenen Ideologie auf die harte Realität der Globalisierung und Industrialisierung in einer sich stetig verändernden Welt.
Begleitet wird all das von Ex-„Polizeiruf 110“-Kommissar und „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“-Star Charly Hübner, der mit seiner markanten Stimme als Erzähler durch die Doku führt. Zu sehen und zu hören gibt es das Ganze dann schon bald auf der großen Leinwand: „Vom Traum, unsinkbar zu sein - Ein Heimatfilm auf dem Meer“ startet am 2. Juli 2026 in den deutschen Kinos.
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