„The Boys“ geht am heutigen 20. Mai 2026 mit der letzten Episode der fünften Staffel zu Ende – und verabschiedet sich mit einem Knall. Doch damit sind nicht (nur) die Ereignisse der achten Folge gemeint, sondern auch die Abrufzahlen für diese fünfte und letzte Season: Wie Amazon nun nämlich bekannt gegeben hat, wurden die bisherigen Episoden von „The Boys“ Staffel 5 auf Prime Video jeweils von 57 Millionen Menschen weltweit geschaut. Das sind die bisher höchsten Werte für die Serie überhaupt.
Außerdem gehört „The Boys“ Season 5 laut Amazon zu den zehn meistgeschauten Staffeln einer Original-Serie auf Prime Video und hat für den größten Einschaltquoten-Zuwachs über einen Zeitraum von drei Wochen gesorgt, den je eine Serie oder ein Film bei dem Amazon-Streamingdienst hatte.
"The Boys" Staffel 5: Ein großer Hit trotz unzufriedener Fans
Allerdings fehlen wie so häufig bei Zahlen von Streamingdiensten, die nicht Netflix sind, die Vergleichswerte und handfesten Informationen. So basieren die 57 Millionen Zuschauer*innen pro Episode etwa auf der zweifelhaften Metrik, das wenigstens ein paar Minuten der Folge geschaut wurden – anders als bei Netflix, wo tatsächlich die Views (also die geschauten Stunden geteilt durch die Gesamtlaufzeit) angegeben werden, was ein viel besseres und klareres Bild von Erfolg und Misserfolg ermöglicht.
Trotzdem lässt sich angesichts dieser starken Zahlen von „The Boys“ wohl festhalten, dass die fünfte Staffel ein voller Erfolg ist – und die im Internet durchaus wahrzunehmende Unzufriedenheit mit den letzten Folgen nur ein Teil der Wahrheit ist. Sogar „The Boys“-Showrunner Eric Kripke sah sich kürzlich ja schon zu einem Statement dazu genötigt:
"The Boys"-Macher verteidigt Season 5
Gegenüber TV Guide erklärte er: „Nichts, was in den letzten Episoden passiert, ist von Bedeutung, wenn man die Figuren nicht ausarbeitet. Ich bekomme online eine Menge Unzufriedenheit mit, um es mal höflich auszudrücken. Und ich denke mir: Was erwartet ihr? Eine große Schlachtszene in jeder Episode? Erstens haben wir dafür nicht das Budget. Und zweitens wäre das so leer und öde, es wären nur Formen, die sich bewegen, ohne jede Bedeutung.“
Wie Kripke außerdem betonte, hätten er und sein Team von Autor*innen selbstverständlich nicht absichtlich sogenannte Filler-Episoden (also Episoden, in denen nichts oder wenig in Sachen Plot passiert) eingefügt. „Wir haben 14 Figuren, vielleicht sogar 15. Und ich bin es ihnen allen schuldig [...], sie auszuarbeiten und sie und ihre Geschichten menschlich zu machen. […] Es sind die wildesten, größten Dinge passiert. Es hat halt nur nicht jemand eine andere Person erschossen, Peng, Peng, Peng. Und wenn ihr das wollt, dann schaut ihr die falsche Serie.“
Womöglich habe die Unzufriedenheit einiger Fans auch mit dem wöchentlichen Release der Serie zu tun, schloss Kripke seine Ausführungen gegenüber TV Guide. „Ich schätze, wenn man die Serie binget oder in einem Rutsch schaut, dann hätte man eine sehr andere Erfahrung, als wenn man eine Episode pro Woche schaut.“ Wenn man sich die Zahlen anschaut, die „The Boys“ Season 5 laut Amazon eingefahren hat, dann scheint die wöchentliche Veröffentlichung jedoch genau die richtige Entscheidung gewesen zu sein.
Und wenn ihr wissen wollt, was der „The Boys“-Macher zu den unheimlichen Parallelen der Serie zur echten Welt sagt, klickt einfach hier:
"Es ist schwer da mitzuhalten": Sogar dem "The Boys"-Macher werden die Parallelen zur Realität langsam unheimlichUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.