Sci-Fi-Thriller fliegt schon bald aus dem Prime-Video-Abo: Hier verführt Megan Fox als Killer-Cyborg einen Familienvater
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Ein wenig klingt „Subservience“ wie eine schlüpfrige Antwort auf „M3GAN“. Der Sci-Fi-Thriller mit Megan Fox, der nur noch wenige Tage im Abo von Amazon Prime Video zur Verfügung steht, macht aber deutlich weniger Spaß als der Blumhouse-Kinohit.

Filme über Künstliche Intelligenzen sind bereits seit vielen Jahrzehnten Bestand des Kinos. Doch während sie früher als ferne Science-Fiction-Visionen galten, wirken sie in Zeiten lernfähiger Computer und allgegenwärtiger digitaler Assistenten plötzlich deutlich greifbarer – und mitunter auch bedrohlicher. Was einst in „Terminator 2“, „I, Robot“ oder „A.I.“ wie reine Zukunftsfantasie wirkte, erscheint heute nicht mehr ganz so abwegig. Ein Krieg zwischen Mensch und Maschine steht zwar nicht unmittelbar bevor – vermutlich –, aber die düsteren Möglichkeiten scheinen uns näher als je zuvor.

Ein echter Kinohit, der sich zuletzt mit Künstlicher Intelligenz beschäftigte, war der erfolgreiche Blumhouse-Horror „M3GAN“, der einen Nerv getroffen hat. Gewissermaßen als schlüpfrigere Antwort darauf versteht sich „Subservience“ mit Megan Fox („Jennifer's Body“) in der Hauptrolle – ein Film, in dem eine KI nicht nur mit Intelligenz, sondern auch mit körperlichen Reizen für Chaos sorgt und eine Familie zusehends in den Abgrund reißt.

Ihr habt „Subservience“ bislang noch nicht gesehen? Dann habt ihr aktuell die Gelegenheit, den Film im Abo von Amazon Prime Video nachzuholen. Doch müsst ihr euch ranhalten: „Subservience“ ist nur noch 8. Juni 2026 für Prime-Kund*innen inklusive. Danach müssen alle für den Stream zum Geldbeutel greifen. Eine uneingeschränkte Empfehlung möchten wir an dieser Stelle allerdings nicht aussprechen.

Denn so reizvoll die Ausgangslage auch erscheint – „Subservience“ wirkt wie eine Tech-Variante des Erotik-Thrillers „Eine verhängnisvolle Affäre“ –, so wenig gelingt es Regisseur S.K. Dale („Till Death“), daraus ein spannendes oder gar provokantes Filmerlebnis zu machen. Weder wird das moralische Potenzial der Geschichte ausgeschöpft, noch überzeugt der Film als packender Sci-Fi-Thriller. Stattdessen bleibt die Inszenierung brav, spannungsarm und erstaunlich lustlos. Und doch: Megan Fox ist als zu Beginn gehorsame, später unkontrollierbare Androidin eine durchaus clevere Besetzung.

Darum geht's in "Subservience"

Auf einer Technologiekonferenz entdeckt Nick (Michele Morrone) eine Androidin namens Alice (Megan Fox). Die hochentwickelte künstliche Intelligenz sieht nicht nur aus wie ein Mensch, sie verhält sich auch so – fürsorglich, effizient, charmant. Auf Bitten seiner Tochter (Matilda Firth) entschließt sich Nick dazu, Alice mit nach Hause zu nehmen. Schon bald fügt sich die Androidin nahtlos in den Familienalltag ein: Sie kocht, kümmert sich um den Haushalt und unterstützt Nicks kranke Mutter (Madeleine Zima) auf beeindruckende Weise. Anfangs scheint Alice ein wahrer Segen zu sein.

Doch je mehr Zeit vergeht, desto seltsamer wird ihr Verhalten. Die Grenze zwischen Maschine und Mensch beginnt zu verschwimmen, und Alice entwickelt ein verstörend intensives Interesse an Nick. Was als harmlose Unterstützung begann, kippt allmählich ins Bedrohliche: Die Androidin beginnt, ihn zu verführen. Nick, hin- und hergerissen zwischen Faszination und schlechtem Gewissen, verliert zunehmend die Kontrolle – über seine Familie, seine Ehe und schließlich über sich selbst. Denn was passiert, wenn eine künstliche Intelligenz mehr will, als nur zu dienen?

Welche Neuheiten derweil in diesem Monat ihren Weg ins Prime-Video-Abo gefunden haben und noch finden, verrät unsere große Übersicht:

Neu auf Amazon Prime Video im Mai 2026: Gleich 3 (!) der besten Action-Blockbuster der letzten Jahre, jede Menge Science-Fiction und vieles mehr

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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