Harte Kriegsfilm-Action trifft brachialen Zombie-Horror: Deftiger Genre-Mix kommt in 4K ins Heimkino
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.

Ein Nazi-Zombie-Reißer mit hohem Budget, vielen Effekten und harten, überraschend ironiearmen Gewaltspitzen: „Operation: Overlord“ erhält bald eine Limited Edition in 4K-Qualität. Vorbestellungen sind bereits möglich.

Die Filmgeschichte ist reich an hervorragenden Produktionen, in denen menschenfeindliche, die Demokratie verachtende Faschisten feierlich verprügelt, abgeknallt oder gar blutig niedergemetzelt werden – von Abenteuerspaß wie „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ über unzählige Kriegsfilme bis hin zu Gewalt-Actionfesten wie „Sisu“. Wenn die toten Nazis aber wieder aufstehen und nach Blut und Gehirn stöhnend umherstolpern, dann befindet man sich oft in der Elektromarkt-Grabbelkiste, wo Filme nicht einmal den Euro und die paar Zerquetschte wert sind, für die sie feilgeboten werden.

Doch nicht alle Nazi-Zombie-Reißer sind Grabbelkistenware. 2018 entstand mit „Operation: Overlord“ sogar ein beachtlich budgetierter, ins Multiplex entlassener Zombie-Horror-Nazi-Niedermetzel-Action-Kriegsfilm-Hybrid. Er erntete sogar gutes Presseecho (inklusive starker vier Sterne von FILMSTARTS-Chefkritiker Christoph Petersen) und fand spätestens im Heimkino sein Publikum. Und am 31. Juli 2026 erscheint „Operation: Overlord“ als limitiertes 4K-Steelbook!

Diese Limited Edition wird exklusiv über Amazon und den Leonine-Studios-Shop vertrieben und enthält den FSK-16-Reißer zusätzlich auf Blu-ray. Als Extras sind mehrere Featurettes enthalten. Falls ihr auf die Sonderverpackung verzichten könnt und ungeduldig seid, könnt ihr auch zur 2019 erschienenen, weiterhin erhältlichen 4K-Edition in Standardverpackung* greifen.

Darum geht es in "Operation; Overlord"

Einen Tag vor dem D-Day: US- Soldaten landen in einem von Nazis besetzten Dorf in Nordfrankreich. Während ihres Einsatzes stoßen die Amis auf ein mysteriöses, unterirdisches Labor, in dem die deutschen Besatzer wahnsinnige Experimente an den französischen Dorfbewohnern durchführen. Ihr Ziel: Das Züchten menschlicher Kampfmaschinen. Das Ergebnis: Ein grotesker Zombie-Albtraum!

Inszeniert wurde „Operation: Overlord“ vom späteren „The Pope's Exorcist“-Regisseur Julius Avery, der sich für seine effektlastige, blutig-explosive Genremischung unter anderem Jovan Adepo („3 Body Problem“), Wyatt Russell („Thunderbolts*“), „1899“-Mimin Mathilde Ollivier, John Magaro („Köln 75“) und Pilou Asbæk („Ghost In The Shell“) vor die Kamera holte. Der wahre Fokus der 38 Millionen Dollar teuren Produktion liegt aber, wenig überraschend, nicht auf der Besetzung, sondern den grotesken Untoten und der bleihaltigen, feurigen und unerbittlichen Horror-Action, die durch den Kampf gegen sie entsteht.

Das Ergebnis ist, wie es in der FILMSTARTS-Kritik heißt, ein „ein verdammt geil aussehender, konsequent brutaler, unerwartet ernsthafter Nazi-Zombie-Reißer, der am Anfang als krachender Kriegsfilm und am Ende als hochtouriger Horrorfilm begeistert und nur in der Mitte zwischen seinen beiden Action-Passagen ein wenig durchhängt.“ Und wenn ihr danach noch mehr Horror für euer Heimkino sucht, dann gebt doch folgendem Heimkino-Tipp eine Chance:

Bald geht dieses blutige Horror-Franchise weiter: Holt jetzt den rauen, harten FSK-18-Reißer im Heimkino nach!

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