Im Januar 2026 feierte „Night Nurse“ von Drehbuchautorin und Langfilm-Regiedebütantin Georgia Bernstein seine Uraufführung. Dabei sorgte der Film für einiges an Aufregung – einerseits, weil er recht provokant mit Erotik spielt, andererseits, weil die originelle Story und ihre Umsetzung große Teile der anwesenden Kritiker*innen begeisterten.
Letztlich reicht es aktuell „nur“ für immer noch mehr als respektable 76 Prozent positiver Besprechungen auf der US-Kritiken-Sammelseite Rotten Tomatoes (Stand: 17. Juni 2026). Denn der eine oder die andere der restlichen Rezensent*innen hatte offenbar ein paar moralische Bedenken und wertete den Film herunter. Diejenigen, denen „Night Nurse“ gefiel, waren aber voll des Lobes für die immer wieder überraschenden Wendungen und die mit der Darstellung der Titelheldin offenbar eine Topleistung zeigende Cemre Paksoy („Saklı“). In den Kritiken wird „Night Nurse“ immer wieder mit erotischen Psychothrillern wie Steven Shainbergs „Secretary“ und David Cronenbergs „Crash“ verglichen – ein großes Lob.
In den USA wird der Film am 10. Juli 2026 landesweit in die Kinos kommen. Wann und auf welchem Weg wir „Night Nurse“ hierzulande sehen können, ist derzeit leider noch nicht bekannt gegeben worden.
An der Seite der teilweise in Chicago aufgewachsenen, heutzutage primär in Los Angeles lebenden und arbeitenden Türkin Cemre Paksoy stehen noch einige weitere bemerkenswerte Namen auf der Besetzungsliste. Der bekannteste von ihnen dürfte der von Mimi Rogers aus „Austin Powers“ sein. Außerdem sind Eleonore Hendricks („When You Finish Saving The World“), Bruce McKenzie („Treasure Hunters“) und Colleen Rose Trundy aus „Dot On Earth“ in prägenden Parts dabei.
"Night Nurse": Das ist die Story
Der Film erzählt die Geschichte der zunächst noch sehr idealistischen Pflegekraft Eleni (Cemre Paksoy), die neu in einem Luxus-Seniorenheim anfängt. Doch bevor das Publikum sie kennenlernt, wird es Zeuge eines überraschend anzüglichen Telefonats einer jungen Frau mit einem Mann, den sie „Opa“ nennt und den sie anfleht, ihr zu helfen. Dieser Einstieg gibt offenbar den unberechenbaren Ton für den Rest des Films vor. Bald trifft Eleni auf den charismatischen und offenbar sowohl körperlich als auch mental außergewöhnlich fitten Heimbewohner Douglas (Bruce McKenzie) und eine weitere Pflegerin namens Mona (Eleonore Hendricks). Sie rät der neuen Kollegin, Douglas’ schnell immer sexueller werdenden Forderungen einfach nachzukommen.
Schon bald verliebt sich Eleni tatsächlich in Douglas und beginnt eine Dreiecksbeziehung mit ihm und Mona. Dabei bringt Douglas die junge Frau dazu, betrügerische Telefonanrufe für ihn durchzuführen, die primär auf männliche Patienten mit einsetzender Demenz abzielen. Diese Vorgänge erschüttern die ansonsten idyllische Residenz und wecken das Interesse der Polizei sowie der Heimleiterin (Mimi Rogers). Sie fragt sich nämlich, woher Douglas plötzlich das Geld für ein teures neues Auto hat. Währenddessen verfällt Eleni dem Mann immer mehr und wird rasend eifersüchtig, als er damit beginnt, anderen Pflegerinnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken...
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Einen weiteren, etwas bizarr anmutenden neuen Film mitsamt seines Trailers stellen wir euch im folgenden Artikel vor:
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