Neu auf Netflix: Gerard Butler, Gal Gadot, Jason Momoa und weitere Superstars in einem Film!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Allein die Riege an Stars, die „In The Hand Of Dante“ auffährt, veranlasst zum Staunen. Die Mischung aus Gangster- und Historienfilm gibt es ab sofort bei Netflix. Ob sie sich lohnt, verraten wir euch in diesem Artikel.

Wenn man über Filme spricht, die allein aufgrund ihrer sensationellen Besetzung in Erinnerung bleiben, wird künftig sicherlich auch „In The Hand Of Dante“ Erwähnung finden. „Schmetterling und Taucherglocke“-Regisseur Julian Schnabel hat für sein Projekt eine ganze Reihe an Hollywood-Hochkarätern versammelt: Mit von der Partie sind Oscar Isaac („The Card Counter“), Gerard Butler („Plane“), Jason Momoa („Minecraft“), Gal Gadot („Wonder Woman“), Al Pacino („Scarface“) sowie Meisterregisseur Martin Scorsese („Shutter Island“).

Diese beeindruckende Riege an großen Namen dürfte für viele Filmfans bereits Grund genug sein, einen Blick auf „In The Hand Of Dante“ zu werfen. Ist euer Interesse nun ebenfalls geweckt? Die ungewöhnliche Mischung aus einem in Schwarz-Weiß gehaltenen Gangsterfilm und einem opulent ausgestatteten, farbenprächtigen Historienepos gibt es ab sofort bei Netflix zu sehen.

Darum geht’s in "In The Hand Of Dante"

Im Jahr 2001, kurz vor den Anschlägen auf das World Trade Center, folgt der Film dem Schriftsteller Nick Tosches (Oscar Isaac). Gemeinsam mit einem Auftragsmörder (Gerard Butler) begibt er sich auf die Suche nach einem Manuskript, bei dem es sich möglicherweise um die ursprüngliche Fassung von Dantes „Die Göttliche Komödie“ handelt. Als sich die Hinweise verdichten, gerät Nick ins Visier der Schergen des mächtigen Gangsterbosses Joe Black (John Malkovich) und wird bis nach Sizilien verfolgt.

Parallel dazu führt die Handlung ins frühe 14. Jahrhundert und begleitet den Dichter Dante Alighieri (ebenfalls Oscar Isaac), der sich in einer tiefen kreativen Krise befindet. In Gesprächen mit seinem Mentor Isaiah (Martin Scorsese) sucht er nach Orientierung, während der politische Druck durch Papst Bonifatius (ebenfalls Gerard Butler) immer weiter zunimmt. Schließlich wird der Kirchenführer zu einer zentralen Figur in den Ereignissen, die zu Dantes Verbannung aus seiner Heimat führen.

Unsere Kritik: Lohnt sich "In The Hand Of Dante"?

Die Besetzung liest sich beeindruckend, die Handlung klingt ungewöhnlich und vielversprechend – doch das Ergebnis ist alles andere als gelungen. Mehr noch: Tatsächlich erweist sich „In The Hand Of Dante“ als eine gewaltige und ziemlich irritierende Enttäuschung. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es lediglich einen von fünf möglichen Sternen. Das Fazit unseres Autors Michael Bendix fällt entsprechend deutlich aus:

„Julian Schnabel verknüpft mit In ‚The Hand Of Dante‘ didaktisch-sakrales Historienkino und Möchtegern-Tarantino – und beweist, dass es nicht unbedingt eine Qualität sein muss, nach dem Ende des Films noch immer nicht so recht einordnen zu können, was man da eigentlich gesehen hat.“

Übrigens: Netflix legt eine seiner eigenen Serie neu auf, obwohl das Original erst sechs Jahre alt ist! Mehr dazu im nachfolgenden Artikel:

Nach "Nur für dein Leben": Netflix macht Remake einer eigenen Harlan-Coben-Serie – die erst 6 Jahre alt ist!

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