Eine bis ins kleinste Detail austarierte Bildästhetik, die zu einer unheimlich dichten Atmosphäre führt und dadurch einen oft folkloristisch unterfütterten Schrecken auf die Leinwand bannt, der Schächte in die Eingeweide seiner Zuschauer und Zuschauerinnen gräbt: Das Kino von Robert Eggers („The Witch“) ist in der heutigen Filmlandschaft eines der stimmungsvollsten. Zuletzt hat der 42-jährige Brite diese durchdringende Qualität mit seiner bedrückenden „Nosferatu“-Adaption einmal mehr untermauert.
Mit „Werwulf“ erwartet uns am 7. Januar 2027 der nächste Streich von Robert Eggers. Erneut handelt es sich dabei um ein Schauerstück, welches vor historischer Kulisse angesiedelt ist. Nachdem der Regisseur selbst bestätigte, dass es sich hierbei um den wohl düstersten Film seiner Karriere handelt, hat nun auch Peter Kujawski, seines Zeichens Studiovorsitzender von Focus Features, die Vorfreude auf „Werwulf“ weiter in die Höhe schnellen lassen.
"Werwulf": Horror auf einem ganz neuen Niveau!
Im Interview mit Letterboxd ließ er das bisherige Schaffen von Robert Eggers Revue passieren und hat dabei auch noch einmal unterstrichen, wie hervorragend der „Der Leuchtturm“-Macher es beherrscht, Angst und Schrecken zu erzeugen. Hierzu gab Kujawski dann vollmundig zu Protokoll:
„Ich verspreche, ‚Werwulf‘ ist auf einem ganz anderen Niveau. Niemand hat bisher einen Film gesehen, der so aussieht oder sich so anfühlt wie dieser. Die Schreckmomente zu vermitteln, die dieser Film bietet, aber gleichzeitig ein wirklich, wirklich intimes Porträt der Erfahrung eines Werwolfs anzufertigen – die emotionale Erfahrung eines Mannes, der diesen Fluch durchlebt.“
Das dürfte genau die Bestätigung sein, die Fans sich erhofft haben. Nachdem Eggers schon in „Nosferatu“ eine Geschichte erzählt hatte, die sich tief in das Wesen der menschlichen Natur eingrub. Kujawski erklärte die inhaltliche Ausrichtung von „Werwulf“ zudem wie folgt: „Dass Monster existieren können, und der Schrecken des Lebens in diesem Film so spürbar und präsent ist, dass ich wirklich glaube, dass das Publikum auf einer ganz anderen Ebene reagieren wird, wenn es entdeckt, was Robert geschafft hat.“
Da fällt es gleich noch viel schwerer, sich damit abfinden zu müssen, noch bis zum 7. Januar 2027 auf „Werwulf“ zu warten. Damit euch die Monate aber nicht allzu lang vorkommen, könnt ihr andere Horrorfilme im Kino nachholen. Mit „Obsession“ etwa startet diesen Donnerstag eines der absoluten Genre-Highlights des Jahres auf der großen Leinwand. Den Trailer könnt ihr nachfolgend anschauen:
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