Nach ihrem globalen Durchbruch mit „Verblendung“ und dem Rest von „Stieg Larssons Millennium-Trilogie“ hätte Noomi Rapace sicher die Gelegenheit gehabt, ein noch größerer Star zu werden. Doch anstatt sich exklusiv auf Hollywood-Blockbuster (u.a. „Prometheus“ und „Alien: Covenant“) zu konzentrieren, entschloss sich die Schwedin, weiterhin primär in kleineren, europäischen Produktionen aufzutreten, die sie persönlich offenbar mehr interessieren.
Eine davon ist der polnisch-griechische Sci-Fi-Thriller „Hot Spot“, inszeniert von Agnieszka Smoczyńska („The Silent Twins“), die gemeinsam mit ihrem Weggefährten Robert Bolesto („Sirenengesang“) auch das Drehbuch verfasste.
In Nordamerika kommt der Film am 21. August 2026 in die Kinos – ein Wochenende mit viel Konkurrenz in Sachen Neustarts. Denn neben „Hot Spot“ laufen auch noch das lang erwartete Horrorsequel „Insidious 6: Out Of The Further“, der hochgelobte Crime-Thriller „The Rivals Of Amziah King“ mit Matthew McConaughey, der nächste Jason-Statham-Klopper „Mutiny“ und die starbesetzte Comedy „Spa Weekend“ dort an.
Wann und auf welchem Weg wir „Hot Spot“ in Deutschland zu Gesicht bekommen, ist bisher noch unklar. Offenbar soll erst noch abgewartet werden, ob und wie der Film in den USA einschlägt. Angesichts der genannten Konkurrenz wird es aber gewiss nicht einfach, sich dort zu behaupten.
An der Seite von Noomi Rapace erwartet euch der polnische Mime Andrzej Konopka, den einige von euch aus Netflix-Originalen wie „Farben des Bösen: Rot“, „Hundehügel“ oder „Heweliusz“ kennen könnten. Auch noch mit dabei sind die Japanerin Kirishima Reika („Drive My Car“) und der junge griechische Newcomer George Aurimas Cris.
"Hot Spot": Das ist die Story
Allzu viel ist über die Handlung noch nicht bekannt. „Hot Spot“ spielt allerdings in der nahen Zukunft, in der eine Gesellschaft von einer künstlichen Intelligenz regiert wird. In diesem Szenario untersucht ein Privatdetektiv (Andrzej Konopka) einen Mordfall in einem Flüchtlingslager voller Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, da diese durch den Klimawandel unbewohnbar geworden ist. Im Rahmen seiner Ermittlungen stößt der Mann auf eine Rebellengruppe, die in der Lage zu sein scheint, die Allmacht des digitalen Diktators zu untergraben und ihn vielleicht tatsächlich zu Fall zu bringen …
In einem bereits 2023, noch weit vor den Dreharbeiten in Griechenland geführten Interview mit dem US-Branchenblatt Variety sagte Filmemacherin Agnieszka Smoczyńska, der Film sei von dem wachsenden Unbehagen inspiriert, das viele Menschen nach Jahren der COVID-bedingten Isolation verspürten – eine Zeit, die uns sowohl vor der Welt um uns herum als auch voreinander Angst gemacht habe.
Obwohl „Hot Spot“ aus diesem besonders düsteren Moment der Menschheitsgeschichte geboren sei, wäre es eine Geschichte über Metamorphose und Wiedergeburt. „Hot Spot“ sei eine Meditation darüber, wie Angst in Liebe verwandelt werden könne. Dafür stellte die Regisseurin sich und uns Fragen wie „Wer sind wir heute? Was macht uns aus? Wohin steuern wir als Spezies, als Menschen? Wovor haben wir wirklich Angst? Und was kann uns von dieser befreien?“
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Interessiert euch der etwas weiter oben erwähnte, von US-Kritiker*innen bereits gefeierte „The Rivals Of Amziah King“ mit Matthew McConaughey? Dann stellen wir euch den Film und seinen Trailer im folgenden Artikel näher vor:
Matthew McConaughey & Kurt Russell im Trailer zum Crime-Thriller "The Rivals Of Amziah King" – der etwas andere "Beekeeper"!Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.