Die kleinen gelben Minions haben sich seit ihrem ersten Kinoauftritt in „Ich – Einfach unverbesserlich“ einen festen Platz im popkulturellen Gedächtnis gesichert. Mit „Minions & Monster“ ist am 1. Juli 2026 das inzwischen bereits dritte Solo-Abenteuer der chaotischen Superbösewicht-Helferbande in den Kinos angelaufen – und dieses ist nicht nur für ein junges Publikum interessant. Auch ältere Filmfans dürften hier voll auf ihre Kosten kommen, denn das Animationsabenteuer verneigt sich auf seine ganz eigene Weise vor den Anfängen der Traumfabrik Hollywood.
Und auch einige modernere Referenzen lassen sich in dem Chaos ausmachen. Einen ganz besonderen Kurzauftritt absolviert beispielsweise „Star Wars“-Erfinder George Lucas, der hier eine animierte Version seiner selbst spricht. Diese ist in einem Museum in einer Glasvitrine gefangen – und möchte einfach am liebsten nur wieder nach Hause.
George Lucas ist ein "Minions"-Fan
Wir hatten die Gelegenheit, mit Regisseur Pierre Coffin anlässlich des Kinostarts von „Minions & Monster“ zu sprechen. Natürlich wollten wir wissen, wie die „Star Wars“-Legende zu dem Kurzauftritt überredet werden konnte – und ob wir da wirklich den echten George Lucas hören. Schließlich befindet sich der legendäre Filmemacher eigentlich bereits seit einigen Jahren im Ruhestand:
„[...] Man hört tatsächlich seine Stimme! Als ich meinen Produzenten gefragt habe, ob wir George Lucas für eine Szene im Film-Museum engagieren könnten, rief er ihn an, weil er George Lucas kannte. Am darauffolgenden Sonntag kam er gleich ins Tonstudio, weil er gerade in Paris war. 30 Minuten lang hat er seinen Text eingesprochen und das war’s. Ich hab‘ dann natürlich noch Fotos mit ihm gemacht. […] Er kennt die Minions, weil seine Stieftochter sie sehr mag. George Lucas kann sogar die Minions imitieren und fing auch im Studio an, Minionesisch zu sprechen. Ich war sehr, sehr stolz.“
Darauf kann man durchaus stolz sein – und ganz ehrlich, wer hätte gedacht, dass wir jemals George Lucas in einem Film über die Minions zu hören bekommen? Nachdem Martin Scorsese bereits in „The Mandalorian and Grogu“ zu hören war, dürfte das wohl die zweite große Besetzungs-Überraschung des bisherigen Kinojahres sein. Zudem hat Pierre Coffin in einem Interview mit Collider bereits zu verstehen gegeben, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein könnte, dass wir George Lucas in einem Film der Illumination-Studios zu hören bekommen: „Ich habe ihn kürzlich getroffen, und er spricht schon mit mir über die Rolle, die er im nächsten ,Minions‘-Film spielen möchte. Das ist also ziemlich unglaublich.“
Wenn ihr jetzt das ganze FILMSTARTS-Interview mit Pierre Coffin lesen möchtet, dann klickt einfach hier - der Filmemacher verrät uns im Gespräch unter anderem, warum Italien einen unverzeihlichen Minions-Fehler begangen hat:
"‘Star Wars‘ war der absolute Wendepunkt für mich“: Das große FILMSTARTS-Interview mit "Minions & Monster"-Regisseur Pierre Coffin