"Zurück in die Zukunft 2": Seit 37 Jahren verbirgt dieser Satz von Doc Brown ein Geheimnis, das kaum ein Fan kennt
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Gleich am Anfang von „Zurück in die Zukunft II“ sagt Doc Brown einen Satz, der für die Handlung des Films keine große Rolle zu spielen scheint – dabei aber sogar für Teil 3 noch Relevanz besitzt. Hier erfahrt ihr, worum es geht.

„Ich war in einer Verjüngungsklinik und habe mich generalüberholen lassen“, sagt Doc Emmett Brown (Christopher Lloyd) gleich zu Beginn von „Zurück in die Zukunft II“ zu Marty McFly (Michael J. Fox), als die beiden im Hill Valley des damaligen Zukunftsjahres 2015 ankommen.

Und tatsächlich: Der exzentrische Wissenschaftler sieht plötzlich deutlich jünger aus als noch am Ende des ersten Films. Seine Haut ist glatter, die tiefen Falten sind verschwunden und selbst seine Haare wirken voller. Als Marty ihn darauf verwundert anspricht, erklärt Doc die erstaunliche Verwandlung mit seinem Besuch in einer futuristischen Beauty-Klinik. Aber warum haben Regisseur Robert Zemeckis und Drehbuchautor Bob Gale dieses Detail überhaupt eingebaut?

Zurück in die Zukunft II
Zurück in die Zukunft II
Starttermin 21. Dezember 1989 | 1 Std. 48 Min.
Von Robert Zemeckis
Mit Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson
Pressekritiken
3,5
User-Wertung
4,4
Filmstarts
4,5

Der Grund hat mit der Handlung des Films tatsächlich rein gar nichts zu tun: Wie der YouTuber Chris Pavone erläutert, wollten Zemeckis und Gale ihrem Hauptdarsteller Christopher Lloyd schlicht stundenlange Maskensitzungen ersparen (via AlloCiné).

Im ersten „Zurück in die Zukunft“ spielte der damals erst 47-jährige Lloyd einen rund 65 Jahre alten Doc Emmett Brown – für die Zukunftsszenen des Jahres 2015 hätte der Wissenschaftler eigentlich noch einmal rund 30 Jahre älter aussehen müssen. Anstatt den Schauspieler dafür jeden Tag aufwändig zu schminken, ließen die Filmemacher Doc kurzerhand eine Verjüngungsklinik besuchen.

Der Dialog hat noch eine zweite Bedeutung!

Doc begnügt sich allerdings nicht mit dem oben zitierten Hinweis, sondern wird noch präziser: „Sie haben ein paar Falten entfernt, mir Haare implantiert, mein Blut ausgetauscht und meine Lebenserwartung um 30 oder 40 Jahre erhöht. Außerdem haben sie meinen Darm und meine Milz ersetzt.“

Gerade der Hinweis auf die verlängerte Lebenserwartung erfüllt dabei noch einen zweiten Zweck: Er schafft zugleich eine plausible Grundlage dafür, dass Doc nach den Ereignissen von „Zurück in die Zukunft III“ gemeinsam mit Clara ein langes Leben führen, Kinder großziehen und sogar den berühmten Zeitreise-Zug bauen kann.

Übrigens gibt es auch am Ende von „Zurück in die Zukunft III“ ein interessantes Detail, das vielen entgangen ist. Hier erfahrt ihr mehr:

"Zurück in die Zukunft 3": Dieses Detail bei 1 Stunde und 50 Minuten entgeht selbst den größten Fans – seit 36 Jahren!

Ein ähnlicher Artikel ist bereits auf unserer französischen Schwesternseite AlloCiné erschienen.

Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.
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