Ein fast perfekter Sci-Fi-Blockbuster, der auch 30 (!) Jahre nach Kinostart noch begeistert – jetzt in 4K im Heimkino erleben
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„Star Trek“ wird ja oft vorgeworfen, dass das Franchise etwas zu nieschig ist. „Star Trek 8: Der erste Kontakt“ bietet jedoch perfektes Popcorn-Kino, das selbst ohne Kenntnis der Marke viel Spaß bringt. Jetzt im Heimkino in 4K sichern.

Wer an „Star Trek“ denkt, hat oft Bilder von Menschen in Uniformen vor Augen, die sich auf der Brücke eines Raumschiffs unterhalten. Tatsächlich spielen die verschiedenen Ableger des Franchises meist in den Innenräumen von Raumschiffen oder Raumstationen. Das bedeutet jedoch nicht, dass „Star Trek“ nicht auch anders kann. Ein gutes Beispiel dafür ist die neuere „Star Trek“-Kinotrilogie mit Chris Pine, Zachary Quinto, Karl Urban und Simon Pegg. Dort geht es mitunter so rasant zur Sache, dass langjährige Fans die Action mitunter als etwas übertrieben empfinden. Doch schon frühere Enterprise-Besatzungen konnten es ordentlich krachen lassen.

Das beste Beispiel dafür ist wohl „Star Trek 8: Der erste Kontakt“, in dem sich die Crew um Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) auf der Kinoleinwand mit den Borg messen muss. Der von Commander-Riker-Darsteller Jonathan Frakes inszenierte Film bietet nicht nur herrlichen Zeitreise-Wahnsinn mit dezenten Body-Horror-Anleihen, sondern auch clever geschriebenes Popcorn-Kino.

Ihr wollt euch selbst ein Bild machen oder habt einfach mal wieder Lust auf stimmungsvolle Weltraum-Unterhaltung? Dann bekommt ihr jetzt im Heimkino die ideale Gelegenheit dazu, denn „Star Trek 8: Der erste Kontakt“ erscheint in einer schicken 4K-Steelbook-Version, die ihr bei Online-Händlern wie Amazon erwerben könnt. Da es sich hier um eine limitierte Version handelt, ist es durchaus sinnvoll, mit dem Kauf nicht allzulange zu warten:

"Star Trek VIII: Der erste Kontakt": Das ist die Handlung

Der Tag, den die Föderation seit Jahren gefürchtet hat, ist gekommen: Die Borg greifen die Erde an. Während der Invasion befindet sich die U.S.S. Enterprise auf Patrouille entlang der Neutralen Zone und soll auf Anweisung der Sternenflottenführung den Kämpfen fernbleiben. Zu groß erscheint den Admirälen das Risiko, das von Captain Jean-Luc Picards (Patrick Stewart) Vergangenheit als einst vom Feind assimilierter Locutus von Borg ausgehen könnte. Doch Picard und seine Crew missachten den Befehl und eilen der Verteidigungsflotte zu Hilfe. Dank seines einzigartigen Wissens über die Borg gelingt es ihnen schließlich, den Borg-Kubus zu zerstören.

Die Gefahr ist jedoch noch nicht gebannt. Eine Borg-Sphäre entkommt dem Gefecht, setzt ihren Kurs auf die Erde fort und erzeugt eine temporale Verzerrung. Von der Enterprise verfolgt, reist sie zurück ins 21. Jahrhundert, um den historischen ersten Warp-Flug der Menschheit durch den Raumfahrtpionier Zefram Cochrane (James Cromwell) zu verhindern. Nur die Crew der Enterprise kann verhindern, dass die Borg die Vergangenheit verändern und die Erde assimilieren.

"Star Trek VIII": Der perfekte Gegenspieler

Mit den Borg wurde für „Der erste Kontakt“ der perfekte Gegenspieler gewählt. Bei dieser Spezies handelt es sich um ein kybernetisch aufgewertetes Kollektiv, das durch Assimilation andere Völker und Kulturen in sein eigenes System eingliedert und deren Wissen nutzt, um sich stetig weiterzuentwickeln. Wie kein anderer Feind der Sternenflotte sind die Borg mit der Enterprise-Crew aus „Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert“ verbunden, denn Picard und seine Mannschaft hatten dort mehr als einmal das Vergnügen, auf die technisch modifizierten Lebensformen zu treffen. In der großartigen Doppelfolge „In den Händen der Borg“ und „Angriffsziel Erde“ wurde sogar Jean-Luc Picard selbst in das Kollektivbewusstsein der Borg eingegliedert und konnte nur knapp ihren mechanischen Klauen entrissen werden.

Wenn man so möchte, sind die Borg so etwas wie die Technik-Zombies des „Star Trek“-Universums und bringen eine leichte Body-Horror-Note in den Kosmos. Tatsächlich erweist sich auch in „Der erste Kontakt“ die Begegnungen mit dem schaurigen Kollektivbewusstsein als absoluter Volltreffer, weil dabei der Leidensweg der Figuren aus der Serie erneut aufgegriffen wird. Während sich Picard zu einem bitteren Kapitän Ahab wandelt, der in den Borg seinen weißen Wal findet, entwickelt sich Android Data (Brent Spiner) zum unfreiwilligen Vermittler zwischen dem kalten technischen Verstand der Borg und der emotionalen Impulsivität der Menschen.

Szenen wie aus einem Zombie-Film

Die schleichende Übernahme der Enterprise durch die Borg weist dabei deutliche Parallelen zu klassischen Zombiefilmen auf, in denen sich eine kleine Gruppe Überlebender gegen eine stetig wachsende Armee von Untoten zur Wehr setzen muss. Mit dieser Intensität kann die Handlung auf der Erde allerdings nicht ganz mithalten. Die Geschichte um den verkorksten Wissenschaftler, der seine eigene Bedeutung für die Geschichte nicht akzeptieren will, bremst das dramatische Geschehen an Bord der Enterprise gelegentlich aus, auch wenn dieser Handlungsstrang für sich genommen durchaus gelungen ist.

Horror, Zeitreise und ein knallharter Kampf um die Enterprise – was kann man an „Der erste Kontakt“ nicht mögen? Und so verwundert es nicht, dass viele Fans bis heute sehnsuchtsvoll an dieses Leinwand-Abenteuer denken, wenn von einem „Star Trek“-Blockbuster gesprochen wird. Übrigens gibt es auch Neuigkeiten zum nächsten Kino-Ausflug des Franchises. Wer mehr darüber erfahren will, klickt einfach hier:

Kurswechsel bei "Star Trek": Neuer Kinofilm soll wie "'Training Day' im Weltraum" werden

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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan ist mit "Star Trek" aufgewachsen und liebt insbesondere die Crew um Captain Jean-Luc Picard. Kubricks Meisterwerk "2001: Odyssee im Weltraum" gehört zu seinen Lieblingsfilmen. Doch auch heute ist das Sci-Fi-Kino lebendig, was Filme wie "Under the Skin" oder "Ad Astra" beweisen
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