Wenige Worte, viel Musik. Im ersten Trailer zu „Behemoth! Stücke eines Lebens“ stehen das Cello und viele Emotionen im Fokus. Wenn es nach dem Verfasser dieses Artikels geht, schuf Tony Gilroy mit „Andor“ das beste „Star Wars“ seit „Das Imperium schlägt zurück“. Am 3. Dezember bringt er nun seinen neuen Kinofilm in die Lichtspielhäuser – bei dem er standesgemäß auch das Drehbuch beisteuerte und auch auf „Krieg der Sterne“-Unterstützung bauen kann:
Denn Pedro Pascal spielt in „Behemoth!“ den gefeierten Cellisten Alex Seridan. In einem Interview mit Vanity Fair bezeichnete er die Vorbereitung auf den Film als die schwerste seiner Karriere – obwohl ihm Projekte wie „The Mandalorian“, „The Last Of Us“ und Co. sicherlich auch einiges abverlangt haben dürften. Doch um den Cellospieler überzeugend darstellen zu können, musste er das Instrument lernen. Und Trailer sieht man sofort: Die Arbeit hat sich gelohnt!
Gleich nach wenigen Sekunden bewegt Pascal als Alex Seridan den Bogen gekonnt über die Seiten. Im Trailer wechseln sich kurze Szenen seines Cello-Spiels mit einzelnen Zitaten ab, die die Handlung andeuten.
Darum geht es in "Behemoth! Stücke eines Lebens"
„Hab gehört, dass du wieder da bist“, sagt ein anderer Musiker zu Alex Seridan. Anschließend ertönt wieder das Cello, bis es für die Frage: „Bist du es wirklich? Wie geht’s dir?“ kurz unterbrochen wird – und danach wieder erklingt.
Alex Seridan hat einmal in Hollywood als Filmkomponist gearbeitet, seit vielen Jahren aber spielt er als Cellist nur noch klassische Musik. Erst als ihn ein großer Regisseur dazu bewegt, die Musik für sein letztes Werk zu komponieren, kehrt er nach Hollywood zurück. Während seiner Arbeit erinnert er sich immer wieder an seine Vergangenheit, sieht sich mit der Fragen konfrontiert, warum er seine Karriere einst aufgegeben hat... und warum er wieder zurückgekehrt ist.
Das macht den Trailer so besonders
Das Cello-Musik geht im Trailer dann in ein Orchester über, während der Filmtitel langsam den Bildschirm überlagert. Zuerst ist nur das „O“ von „Behemoth!“ zu sehen. Besonders dabei ist, dass im Mittelkreis des Buchstabens andere Szenen abgespielt werden als auf dem übrigen Bildschirm.
Auch im rechten und im linken Bereich neben dem „O“ zeigt der Trailer teilweise zeitgleich unterschiedliche Eindrücke. Neben Musikproben und Alex Seridans Cello-Spiel werden dabei große Gefühle übertragen – teilweise gleichzeitig: Umarmungen, Küsse, Streit, Freude, Trauer, Überwältigung und mehr stimmen auf eine emotionale Achterbahnfahrt ein.
Außergewöhnlich ist zudem die Filmmusik. Gilroy ließ sie von insgesamt neun Komponist*innen entwickeln. Für einen Solo-Film eines Regisseurs gab es das in dieser Form noch nie. Grund dafür ist, dass in „Behemoth!“ mehrere fiktive Filme eine Rolle spielen, für die Gilroy jeweils eine eigene musikalische Identität kreieren wollte.
Auch abseits von Pascal kann sich der namhafte Cast durchaus sehen lassen. Ebenfalls mit von der Partie sind so etwa Olivia Wilde, die gerade mit ihrer jüngsten Regiearbeit „The Invite“ in aller Munde ist, Will Arnett („Is This Thing On?“) sowie „Die Simpsons“-Urgestein Hank Azaria.
Kürzlich gab es Pedro Pascal in einer seiner Paraderollen erstmals auf der Kinoleinwand zu sehen. Ihr habt die Gelegenheit verpasst? Dann könnt ihr sie bereits im Streaming sowie demnächst auch auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray nachholen:
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