Diese Stephen-King-Verfilmung schockiert bis heute mit einer zutiefst verstörenden Szene – jetzt erscheint sie erstmals in 4K

Einige der besten Filme, die auf Werken von Stephen King basieren, haben nichts mit Horror zu tun. Eine kultige verehrte Adaption vermag derweil bis heute mit einer besonders schonungslosen Szene zu schockieren. Demnächst auch in 4K!

Ja, auch wenn Stephen King vor allem als Horrorpapst bekannt ist, hat er im Laufe der Jahre nicht nur in Sachen Schauermärchen großes Talent bewiesen. Zu den stärksten Verfilmungen seiner Werke zählen so etwa auch „Die Verurteilten“, „The Green Mile“ und „The Life Of Chuck“, die nicht mit übernatürlichen Schreckgespenstern oder Schockeffekten unter die Haut gehen, sondern mit zutiefst menschlichen Tragödien. Ganz besonders nachhaltig brennt es sich allerdings ins Gedächtnis, wenn markerschütternder Terror und rührendes Drama Hand in Hand gehen – und sich dabei auch noch gegenseitig antreiben.

Über 40 Jahre nach Erscheinen des „Friedhof der Kuscheltiere“-Romans* ist eine Spoilerwarnung an dieser Stelle wohl nicht mehr wirklich notwendig. Trotzdem wollen wir für alle Neulinge natürlich nicht zu viel vorwegnehmen – und einfach nur eine Empfehlung für die erste Verfilmung aus den späten 80ern aussprechen. Denn Friedhof der Kuscheltiere“ feiert am 23. Oktober seine 4K-Premiere – pünktlich zu Halloween bietet es sich damit an, den Kultfilm direkt in bester Qualität endlich nachzuholen oder wieder einmal zu schauen.

Leonine feiert die Ultra-HD-Veröffentlichung mit einer Limited Edition im Steelbook, die neben der 4K-Scheibe auch die Standard-Blu-ray enthält. Geht man davon aus, dass heutzutage ohnehin nur noch Old-School-Filmliebhaber physischen Datenträgern die Treue schwören, dürfte das Steelbook zudem genau den Geschmack des Zielpublikums treffen – in Sachen Design ließ man sich nämlich nicht etwa zu etwaigen Verschlimmbesserungen hinreißen. Stattdessen darf man sich über ein Upgrade im altbekannten Design des ikonischen Originalplakats freuen!

"Friedhof der Kuscheltiere": Kult in 4K

Im Zentrum der Geschichte stehen Louis Creed (Dale Midkiff) und seine Familie, die in ein neues Haus ziehen – und wenig später einen schweren Schicksalsschlag erleiden, als ihr Kater Church überfahren wird. Louis beschließt, den Vierbeiner auf jenem Tierfriedhof zu begraben, dem ihm sein Nachbar Jud Crandall (Fred Gwynne) kurz zuvor gezeigt hatte …

… und bereut schon bald, das Tier an den sagenumwobenen Ort gebracht zu haben, auf dem ein Fluch lasten soll. Denn am nächsten Tag steht Church plötzlich wieder quicklebendig vor ihnen, scheint sich allerdings irgendwie verändert zu haben. Und die nächste Tragödie lässt nicht lange auf sich warten…

Friedhof der Kuscheltiere
Friedhof der Kuscheltiere
Starttermin 9. November 1989 | 1 Std. 42 Min.
Von Mary Lambert
Mit Dale Midkiff, Fred Gwynne, Denise Crosby
User-Wertung
3,3

„Friedhof der Kuscheltiere“, zu dem Stephen King übrigens höchstpersönlich das Drehbuch geschrieben hat, bringt viele Stärken und Schwächen mit, die auch anderen King-Adaptionen innewohnen. Zugleich gelingt es Regisseurin Mary Lambert („Düstere Legenden 3“) aber auch immer wieder, einzelnen Schockmomenten eine emotionale Wucht mitzugeben, die sich zumindest beim Autor dieses Artikels nachhaltig ins Gedächtnis gebrannt hat.

Der ganz große Wurf ist „Friedhof der Kuscheltiere“ trotz einiger starker Highlight-Szenen aber trotzdem nicht, wie ein schneller Blick auf unser ultimatives Stephen-King-Ranking zeigt:

Die ultimative Rangliste aller Stephen-King-Verfilmungen - von der schlechtesten bis zur besten!

Achtung, Spoiler: Vor allem eine Szene ließ mich nach meiner Erstsichtung einfach nicht los – und zwar die, in der Sohn Gage (Miko Hughes) beim Spielen schließlich auf die Straße gerät und von einem Lastwagen erfasst wird. Zartbesaitete sollten sich hier also darauf einstellen, die volle Ladung abzukriegen. Werden doch sowohl Tiere als auch Kinder schonungslos dem Erdboden gleichgemacht...

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Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!
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