1994 war er einer der zehn größten Kassenschlager des US-Kinojahres, 1995 ergatterte er zwei Oscar-Nominierungen und 2014 wählte ihn die FILMSTARTS-Redaktion zu einem der besten Action-Filme aller Zeiten: Der Action-Thriller „Das Kartell“ mit Harrison Ford in der Rolle des CIA-Agenten Jack Ryan ist mit Politintrigen gewürztes, explosives Unterhaltungskino in waschechter 90er-Jahre-Manier.
Und diese Woche bekommt der Film eine neue Heimkino-Edition spendiert: Am 21. August 2026 erscheint „Das Kartell“ als 4K-Steelbook – exklusiv im Leonine Studios Shop und bei Amazon.
Das Steelbook enthält den Film zudem auf Blu-ray. Falls ihr ein paar Euro sparen möchtet und auf die Sonderverpackung verzichten könnt: „Das Kartell“ ist bereits 2018 als 4K-Edition in Standardaufmachung* erschienen.
Darum geht es in "Das Kartell"
US-Präsident Bennett (Donald Moffat) erteilt CIA-Agent Jack Ryan (Harrison Ford) den Auftrag, den Mord an einem engen Freund und dessen Familie zu untersuchen. Wie sich zeigt, ist Ernesto Escobedo (Miguel Sandoval) für diese Tat verantwortlich, der Boss eines kolumbianischen Drogenkartells.
Daher ordnet der Präsident zur Vergeltung eine geheime militärische Operation an, die unter Führung seines Sicherheitsberaters James Cutter (Harris Yulin) stattfinden soll. Der Einsatz wird allerdings aufgrund von perfiden Machtspielen zu einer folgenschweren Katatsrophe. Erneut muss Jack Ryan auf den Plan treten, um die Machenschaften aufzudecken...
Der von Phillip Noyce („Die Stunde der Patrioten“) inszenierte Action-Thriller hatte eine steinige Produktionsgeschichte: Ursprünglich sollte er in den kolumbianischen Städten Bogotá und Medellín gedreht werden, doch aufgrund der damals hochgefährlichen, konfliktgeladenen Lage des Landes entschied sich das Studio dagegen. Stattdessen wurden Mexiko-Stadt und Cuernavaca als Drehorte gewählt, was sich als typischer Fall von „Vom Regen in die Traufe“ erwies.
Denn kurz nach Drehbeginn brach in Mexiko der Chiapas-Konflikt aus, der für wiederholte Unterbrechungen des Produktionsablaufs sorgte. Und auch in der US-Heimat war „Das Kartell“ vom Pech verfolgt: Bei einem schweren Erdbeben in Los Angeles wurden Teile des bereits abgedrehten Materials zerstört. Es waren letztlich Nachdrehs nötig, die das Budget anschwellen ließen.
Angesichts der positiven Pressestimmen, die der Polit-Actionfilm auf Basis des Tom-Clancy-Wälzers hervorrief, haben die Mühen sich ausgezahlt: Die Balance aus abwechslungsreichen Actioneinlagen und nervenaufreibender Politintrigen in Hinterzimmern fand großen Anklang und der Film wird dafür gelobt, wie er temporeichen Eskapismus mit politkritischem Hintersinn vermengt. Und wenn ihr danach noch mehr Nervenkitzel auf Tom-Clancy-Basis sucht, befolgt doch auch diesen Heimkino-Tipp:
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