Besessenheits- und Dämonenhorror ist im Kino einfach nicht, äh, totzukriegen. Einer der Beweise dafür ist die Popularität übernatürlicher Gruselreihen wie der „Conjuring“- und der „Insidious“-Schocker. Erstere konnte letztes Jahr ganz groß am globalen Box-Office abräumen. Und mit dem dieser Tage auf die Leinwände kommenden „Insidious 6: Out Of The Further“ schickt sich letztere an, es ihr gleichzutun.
Wenn es aussieht, als ob mit einem neuen Hollywoodfilm Geld verdient werden würde, dann ist meist auch das US-Trash-Studio The Asylum („Triassic World“, „Transmorphers“) mit einem seiner Low-Budget-Mockbuster am Start. Ziel ist es dabei, dem einen oder anderen vielleicht nicht ganz so aufmerksamen Filmfan seine Billigkopien unterzujubeln – eine Masche, die sich erstaunlicherweise seit über 20 Jahren für die Kalifornier auszuzahlen scheint.
Zum globalen Kinostart von „Insidious 6: Out Of The Further“ hat man parallel jedenfalls „Insidious Possession“ in einigen nordamerikanischen Kinos sowie dort auch als Video-on-Demand veröffentlicht. Wann und auf welchem Weg wir den schon im Trailer wirklich schäbig aussehenden, mit miserablen KI-Effekten ergänzten „Insidious Possession“ hierzulande sehen können, wurde bisher nicht bekannt gegeben.
Das Drehbuch für „Insidious Possession“ stammt von Joshua Pruett, der zuletzt auch eine Episode der Netflix-Animationsserie „Stranger Things: Tales From '85“ verfasste. Inszeniert hat es dann – offenbar mit einiger Hilfe von KI-generierten Bildern – der aus Nürnberg stammende Regisseur Marcel Walz. Er kennt sich mit derlei am Fließband produzierten Rip-offs aus. Hat er doch allein in den letzten zwölf Monaten schon ähnliche Titel wie „Anacondas - Der Fluch des Schlangengottes“, „Master Of The Universe“ und „The Odyssey“ fertiggestellt – allesamt ebenfalls Mockbuster zu mit Mega-Budget angefertigten Großprojekten aus Hollywood.
Vor der Kamera standen, wie es bei Machwerken dieser Art die Regel ist, natürlich keine Stars, sondern Nobodies, die nahezu exklusiv in Trash wie diesem auftreten.
"Insidious Possession": Das ist die Story
Die mit reichlich persönlichen Problemen belastete Teenagerin Carly (Emily Morrison) lässt in einem schwachen Moment unwissentlich einen mächtigen Dämon in ihre Seele eindringen. Die übernatürliche Präsenz versucht, von ihr Besitz zu ergreifen, und fordert bald schon weitere Opfer. Wie Carly herausfindet, gibt es nämlich nur einen Weg, den Dämon loszuwerden: Ein Mensch, der mit dem das Mädchen durch Blut verbunden ist, muss sterben...
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Im folgenden Artikel stellen wir euch das deutlich besser aussehende Vorbild für den Mockbuster inklusive seines Trailers näher vor. Hier kommt alles, was ihr vor dem Kinobesuch über „Insidious 6: Out Of The Further“ wissen müsst:
Eine der beliebtesten Horror-Reihen geht weiter: Der finale Trailer zu "Insidious 6: Out Of The Further" lehrt euch das Fürchten!