Nicolas Cages neuer Kriegsfilm sorgte für 105-Millionen-Dollar-Klage: Erster Trailer zu "Fortitude"

Schon 1997 stand Nicolas Cage für Simon West in dessen Kult-Actioner „Con Air“ vor der Kamera. Mit „Fortitude“ machen beide nun erneut gemeinsame Sache. Hier ist der erste Trailer:

Der neue Weltkriegs-Spionage-Thriller von Simon West wartet mit einem beeindruckenden Star-Ensemble auf. Mit dabei sind unter anderem Ben Kingsley („Gandhi“), Michael Sheen („Good Omens“), Matthew Goode („Watchmen“), Ron Perlman („Hellboy“), Alice Eve („Star Trek Into Darkness“), Lukas Haas („Spider-Noir“) und Nicolas Cage („Leaving Las Vegas“). Mit Cage arbeitete West bereits 1997 für den Kult-Actioner „Con Air“ zusammen.

In „Fortitude“ führt West nun zurück in den Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt steht die titelgebende Operation Fortitude, mit der die Alliierten die Nationalsozialisten über den tatsächlichen Ort ihrer geplanten Invasion täuschten. Klingt vielversprechend, oder?

Das dachte sich offenbar auch jemand, der Zugang zu einem Netflix-Büro hatte – und kurzerhand eine Kopie des Films mitgehen ließ. Denn „Fortitude“ wurde unabhängig produziert und hatte bislang noch keinen Verleih. Stattdessen wurde der Film potenziellen Käufern angeboten, darunter auch Netflix. Um sich vor einem möglichen Kauf zunächst selbst ein Bild machen zu können, ließ der Streaming-Dienst eine unverschlüsselte Vorführkopie in sein Büro in Hollywood bringen. Dort wurde die Kopie schließlich gestohlen.

Da der Film nun möglicherweise jederzeit illegal im Internet auftauchen könnte, forderte die Produktionsfirma Berichten zufolge mindestens 105 Millionen Dollar Schadenersatz von Netflix (mehr dazu hier). Bislang ist „Fortitude“ allerdings noch nicht illegal im Netz aufgetaucht. Dafür gibt es nun auf legalem Wege einen ersten Einblick in den Film – und zwar mit dem ersten Trailer.

Darum geht es in "Fortitude"

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit: Während des Zweiten Weltkriegs entwickeln die britischen Geheimdienstoffiziere Dudley Clarke und Thomas Argyll „Tar“ Robertson eine Reihe riskanter Täuschungsmanöver, um die Nazi-Führung auf falsche Fährten zu locken. Mit fiktiven Armeen, nachgebautem Kriegsmaterial und einem weitreichenden Netzwerk aus Doppelagenten gelingt es ihnen, den gegnerischen Geheimdienst zu verwirren und die tatsächlichen Invasionspläne der Alliierten zu verschleiern.

Zu den Spionen gehört auch der jugoslawische Playboy Dusko Popov. Sein gefährliches Doppelleben wird zu einem entscheidenden Bestandteil der Mission – und soll später sogar Ian Fleming zu seiner berühmtesten Romanfigur inspiriert haben.

Übrigens ist kürzlich auch der erste Trailer zu Danny Boyles neuestem Film erschienen. Den Clip zu „Ink“ gibt es im nachfolgenden Artikel.

Der neue Film von "28 Days Later"- & "Trainspotting"-Macher Danny Boyle: Erster Trailer zu "Ink"

Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.
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