Wenn ein Film eine lange Zeit im sogenannten Giftschrank Staub ansetzt, ist das normalerweise kein gutes Zeichen. Das war erst Anfang 2026 bei dem Actioner „In The Grey“ mit Henry Cavill und Jake Gyllenhaal zu beobachten, der zweieinhalb Jahre nach Ende der Dreharbeiten veröffentlicht wurde – und beinahe durch die Bank schwache bis mittelmäßige Kritiken bekam, während er in den Kinos sang- und klanglos unterging. Auch um die Action-Komödie „Mayday“ musste man angesichts dieser Vorzeichen bereits bangen, denn auch sie wartete mehr als zwei Jahre auf ihre Veröffentlichung. Dabei ist der Kalter-Kriegs-Spaß mit Ryan Reynolds („Deadpool“) und Kenneth Branagh („Tenet“) offenbar ziemlich gut!
Das legen jedenfalls die ersten Kritiken zu „Mayday“ nahe. Auf Rotten Tomatoes steht so bislang (Stand: 3. September 2026, 15 Uhr) ein sehr guter Wert von 89 Prozent positiven Kritiken zu Buche, darunter die von angesehenen Branchenmagazinen wie Deadline oder dem Hollywood Reporter und Zeitungen wie dem Guardian oder The Globe And Mail. Auch der Metascore ist mit einem Wert von 59 Punkten immerhin überdurchschnittlich.
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Die Handlung von "Mayday"
„Mayday“ spielt wie einleitend erwähnt auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Im Jahr 1987 befindet sich der US-Navy-Pilot Troy „Assassin“ Kelly (Ryan Reynolds) gerade auf einer geheimen Mission in der Sowjetunion, als er mit einigen feindlichen Flugzeugen aneinandergerät und abgeschossen wird. Zwar kann er sich per Fallschirm retten, doch nun ist er irgendwo in der sibirischen Wildnis gestrandet. Glücklicherweise wird er von dem exzentrischen Ex-KGB-Agenten Nikolai Ustinov (Kenneth Branagh) aufgelesen und gesundgepflegt, der sich schnell als großer Amerika-Fan entpuppt.
Nach anfänglichen Missverständnissen entsteht zwischen den beiden gegensätzlichen Männern so rasch eine überraschende Freundschaft – und die kommt ihnen gut gelegen. Denn schon bald werden sie von dem KGB-Agenten Alexander Volkov (Marcin Dorocinski) verfolgt, während Troy nach einem Weg sucht, die Navy zu kontaktieren und zurück nach Amerika zu gelangen...
Nach „Mayday“ schlüpft Ryan Reynolds übrigens bald auch wieder in seine Paraderolle als Deadpool. Ob es schon in „Avengers: Doomsday“ Ende 2026 so weit ist oder erst in einem vierten „Deadpool“-Film, bleibt jedoch abzuwarten. Mehr dazu erfahrt ihr hier:
Ist Deadpool nun in "Avengers: Doomsday" oder nicht? Ein Auftritt von Ryan Reynolds macht den Fans Hoffnung*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.