Zack Snyder galt als einer der ganz großen Hoffnungsträger in Hollywood. Mit episch-überstilisierten Bildwelten und eindrucksvollen Zeitlupenaufnahmen wurde er zum gefeierten Blockbuster-Regisseur, der von Warner sogar als Architekt für das Comic-Universum DCEU engagiert wurde. Doch in den letzten Jahren sank der Stern von Zack Snyder zunehmend. Nachdem das DC-Comic-Universum in seiner damaligen Form beerdigt wurde, wollte Snyder mit „Rebel Moon“ eine Netflix-Antwort auf „Star Wars“ kreieren. Doch das Sci-Fi-Spektakel legte beim Streamer eine knallharte Bruchlandung hin, denn weder der erste Teil noch die Fortsetzung konnten beim Publikum oder der Fachpresse landen.
Mit „The Last Photograph“ erwartet uns nun ein neuer Film von Zack Snyder, der schon im Vorfeld neugierig gemacht hat – schließlich ist das in gewisser Weise eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Mit einem relativ kleinen Budget von unter zehn Millionen US-Dollar hat er den Film umgesetzt – und das Ergebnis kann sich, zumindest nach dem ersten Bewegtbildmaterial zu urteilen, durchaus sehen lassen.
Jetzt wurde ein neuer langer Trailer veröffentlicht – und so langsam verstehen wir, warum „The Last Photograph“ schon im Vorfeld als Snyders „Apocalypse Now“ beschrieben wurde. Uns dürfte ein actionreicher Leinwand-Trip erwarten, der immer mehr in den Wahnsinn abzugleiten scheint.
Wann „The Last Photograph“ in die Kinos kommen wird, steht aktuell nicht fest. Denn das Action-Drama steht noch immer ohne Verleih da. Das dürfte sich aber in den nächsten Wochen hoffentlich ändern, wenn der Film im Rahmen des Toronto International Film Festivals (TIFF) seine Premiere feiert, das zwischen dem 10. und 20. September 2026 stattfindet.
Und darum geht es in "The Last Photograph"
Im Mittelpunkt steht ein ehemaliger DEA-Agent, der sich gemeinsam mit einem abgehalfterten Kriegsfotografen in die Berge Südamerikas aufmacht. Dort will er seine entführte Nichte und seinen Neffen aufspüren. Doch die Suche gestaltet sich kräftezehrender als gedacht. Er wird schonungslos mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert – und die Grenze zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit beginnt zunehmend zu verschwimmen. In den Hauptrollen sind hier Stuart Martin und Fra Fee zu sehen. Mit beiden Stars hat der Regisseur auch bereits in seinen „Rebel Moon“-Filmen zusammengearbeitet.
Eines der spannendsten Action-Projekte der nächsten Zeit ist übrigens „Tage des Donners 2“, bei dem auch Tom Cruise wieder vor der Kamera stehen wird. Jetzt steht fest, wann die Fortsetzung in den Kinos erscheinen wird. Mehr dazu könnt ihr hier lesen:
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