„Das Grauen liegt im Alltag“, sagt der für seine emotionalen Biopic-Dramen „Maria“ (über Maria Callas), „Jackie“ (über Jackie Kennedy Onassis) und „Spencer“ (über Prinzessin Diana) gefeierte Regisseur Pablo Larraín. Und genau das will er uns mit der von ihm für Netflix erdachten, geschriebenen, inszenierten und produzierten Mini-Serie „Meine traurigen Toten“ zeigen.
Mit dem vier Episoden umfassenden Titel kehrt Larraín, dessen Filme bereits sechsmal für Oscars nominiert wurden, ins Horrorgenre zurück. Zuletzt hatte der Chilene dieses mit „El Conde“ bedient, in dem der ehemalige Diktator seines Heimatlandes, Augusto Pinochet, als 250 Jahre alter, des ewigen Lebens müder Vampir dargestellt wurde. Während „El Conde“ eine schwarze Komödie ist, dürfte Larraíns neueste Arbeit deutlich ernster daherkommen. Das zumindest lässt der oben eingebundene Trailer vermuten.
„Meine traurigen Toten“ startet am 24. September 2026 weltweit und exklusiv im Flatrate-Programm des Streaming-Services Netflix.
Die Mini-Serie ist keine direkte Adaption einer einzelnen literarischen Vorlage. Sie enthält aber zahlreiche Handlungselemente und Figuren aus mehreren Kurzgeschichten (darunter auch die titelgebende) und Novellen von Mariana Enriquez. „Als wir mit den Toten sprachen“ ist eine der auch in deutscher Sprache veröffentlichten Anthologien der vielfach preisgekrönten argentinischen Schriftstellerin, die hier als Inspiration herangezogen wurden.
In den Hauptrollen erwarten euch argentinische und chilenische Schauspieler*innen wie Mercedes Morán („Neruda“), Dolores Fonzi („Das Gift“), Luz Jiménez („Gloria“), Alejandra Flechner („Argentinien, 1985“), Carlos Portaluppi („Adiós Buenos Aires“) und Germán de Silva aus „Die zwei Päpste“.
Darum geht es in "Meine traurigen Toten" auf Netflix
Ema (Mercedes Morán) ist Ärztin im Ruhestand. Sie besitzt die außergewöhnliche und für sie nicht immer einfach zu bewältigende Fähigkeit, Tote sehen und hören zu können – vor allem ihre eigene Mutter (Luz Jiménez). Da taucht eines Tages Emas Nichte Julie (Dolores Fonzi) unerwartet bei ihr auf. Wie sich herausstellt, lebt sie ebenfalls mit dieser Gabe. Oder ist es eher ein Fluch?
Die brutale Ermordung dreier Teenager*innen in der Nachbarschaft verändert Emas Situation dann endgültig. Lässt dieses verstörende Ereignis doch die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart immer weiter verschwimmen. Emas Erinnerungen und die Stimmen der Verstorbenen bringen Schuldgefühle, familiäre Geheimnisse und lange verdrängte Konflikte ans Licht …
„Das Leben kann bisweilen eine wahrhaft beängstigende Erfahrung sein; die Realität kann blanke Panik auslösen. Der Alltag birgt Momente des Schreckens – einen stillen, unauffälligen Schrecken, der von Dingen ausgeht, die einem ständig nahe sind und gerade deshalb am gefährlichsten sein können“, sagt Larraín in einem offiziellen Statement. „‚Meine traurigen Toten‘ zeigt uns eine Stadt, Armut, Gewalt sowie Menschen und soziale Schichten, die in Vergessenheit geraten sind. Es gibt Verlassenheit, Tod und Liebe, doch im Kern liegt das Grauen im Alltag.“
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Einen ganz anderen Gruselfilm gibt es jetzt ebenfalls neu auf Netflix:
Neu auf Netflix: In diesem spaßigen Kult-Horror mit Jessica Alba sorgt ein völlig absurder Killer für Angst und Schrecken*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.