Mit dem schonungslosen Abstieg in die Berliner Unterwelt und der einnehmenden Präsenz seiner Hauptdarsteller (allen voran Kida Khodr Ramadan) hat „4 Blocks“ 2017 einen regelrechten Hype ausgelöst – der auch sieben Jahre nach dem Ende der Serie noch nachhallt. Das wird nun auch dadurch deutlich, dass mit „4 Blocks Zero“ in wenigen Tagen eine Nachfolgeserie Premiere feiert, die direkt an den einstigen Hit anknüpft – jedoch nicht als Fortsetzung, sondern als Prequel, in dem wir erfahren, wie „4 Blocks“-Protagonist Toni Hamady überhaupt zum Clan-Boss aufgestiegen ist.
„4 Blocks Zero“ startet am 25. September 2026 bei HBO Max. Immer freitags erscheint dann eine neue Folge der achtteiligen ersten Staffel. Es ist nach dem ebenfalls von „Die Kaiserin“-Autor Bernd Lange kreierten „Banksters“ bereits die zweite deutsche Eigenproduktion des Streaminganbieters, der es erst Anfang dieses Jahres nach Deutschland geschafft hat.
Toni Hamadys Anfänge in Berlin: Das ist die Story von "4 Blocks Zero"
Berlin in den 1990ern: Nach ihrer Flucht aus dem Libanon kämpft Familie Hamady im rauen Nachwende-Deutschland ums Überleben. Ohne gesicherten Aufenthaltsstatus schlägt sich Vater Malik (Rami Fadel Khalaf) mit Gelegenheitsjobs durch, um seine vier Kinder – darunter der später als Toni bekannte Ali (Tareq Nassery) – zu versorgen.
Die eigentliche Zerreißprobe folgt jedoch, als Schwager Ibrahim (Tariq Al-Saies) nach acht Jahren Haft auftaucht. Seine Rückkehr löst eine fatale Kettenreaktion aus und zieht die Familie unaufhaltsam in den Strudel der Berliner Unterwelt. Konfrontiert mit kriminellen Machenschaften geraten die eigenen Werte ins Wanken – und der Kampf um Loyalität steuert auf eine blutige Eskalation zu.
Mit „4 Blocks Zero“ spendiert HBO Max in diesem Jahr übrigens schon das zweite Mal einer gefeierten Gangster-Serie eine Vorgeschichte. Welche die erste war, könnt ihr im folgenden Artikel nachlesen:
Neu im Streaming-Abo: Die dramatische Vorgeschichte zu einer der besten Gangster-Serien aller Zeiten!