"Wir haben bisher nur an der Oberfläche gekratzt": Russell Crowe will seinen Horror-Hit fortsetzen – es wäre das erste Sequel seiner Karriere!
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Regeln sind da, um gebrochen zu werden? Das scheint auf jeden Fall für Russell Crowe zu gelten, der Sequels bislang immer skeptisch sah – und etliche Angebote ablehnte. Für eine ganz bestimmte Rolle würde der Oscar-Gewinner aber zurückkehren wollen.

Von Björn Schneider

Oscar-Sieger Russell Crowe („Gladiator“) hat in seiner fast 40-jährigen Schauspielkarriere über 60 Filme gedreht. Eine Fortsetzung war bislang aber nicht darunter. Doch das könnte sich bald ändern. Der Hollywoodstar hat jetzt nämlich einen ganz bestimmten Nachfolger in Aussicht gestellt – zu einem Film, den viele Crowe-Fans vermutlich nicht erwartet hätten.

Die Rede ist vom Dämonen-Horror „The Pope’s Exorcist, der 2023 ein gemischtes Echo hervorrief und dennoch ein respektabler Box-Office-Erfolg war. Trotz dieser mittelmäßigen Kritiken (auch von uns gab es lediglich 2,5 Sterne) spielte der von Julius Avery („Son Of A Gun“) inszenierte Film das Vierfache seiner Kosten ein. Crowe schlüpfte darin in die Rolle des katholischen Priesters Gabriele Amorth, der als Chef-Exorzist des Vatikans Teufelsaustreibungen vornimmt.

Deshalb hat Russell Crowe Lust auf "The Pope's Exorcist 2"

Scheinbar hat der Horror-Schocker auch beim Hauptdarsteller selbst bleibenden Eindruck hinterlassen, denn Crowe kann sich gut vorstellen, für „The Pope’s Exorcist 2“ als Amorth zurückzukehren. In einem Interview mit Screenrant sagte der 62-Jährige jetzt, dass auch die Produzenten bereits auf ihn zugekommen seien. „Sie wollen einen weiteren Film drehen. Amorth ist eine so facettenreiche Figur, die zwölf Bücher über ihre Erfahrungen geschrieben hat, und wir haben bisher nur an der Oberfläche gekratzt. Es klingt also sehr interessant.“

The Pope's Exorcist 2
The Pope's Exorcist 2
Mit Russell Crowe

Die Aussage Crowes ist deshalb überraschend, da der Neuseeländer Sequels gegenüber bislang kritisch gegenüberstand. Zu seiner Filmografie gehören zwar viele Werke, die Teil eines größeren Universums sind, darunter die Comic-Blockbuster „Man of Steel“ (DCU) oder „Thor: Love and Thunder“ (MCU). Er hat jedoch noch nie dieselbe Rolle in einem zweiten Teil verkörpert. Zudem ist Crowe bekannt dafür, seine Meinung zu (seiner Ansicht nach misslungenen) Fortsetzungen auch mal öffentlich zu äußern.

Er sei in einer Zeit groß geworden, in der ausschließlich finanzielle Aspekte entscheidend für den Dreh eines Anschlusswerks waren, wie er Screenrant verriet. „Es ging immer nur ums Geld. Getreu dem Motto: ‚Die Marke ist da. Es gibt ein Publikum dafür. Macht noch einen Film.‘ Die Konsequenz war, dass die Sequels fast immer viel schlechter als die Vorgänger waren", so Crowes Begründung.

In der Zwischenzeit habe sich das aber deutlich geändert. „Manche Fortsetzungen sind legendär und sogar besser als das Original. Also ja, ich stehe dem offener gegenüber als früher.“

Als offizielle Produktionsankündigung dürfen Crowes Äußerungen aber nicht verstanden werden. Zudem sind die Pläne für „The Pope’s Exorcist 2“ nicht neu. Im Frühjahr 2024 hatte Produzent Jeff Katz gesagt, dass Teil 2 grünes Licht erhalten habe. Crowe hatte zuvor verraten, dass „The Pope’s Exorcist “ eigentlich den Grundstein für eine dreiteilige Reihe legen sollte.

Den bis heute vermutlich bekanntesten Film von Crowe, der gleichzeitig einer der besten Historien-Epen aller Zeiten ist, könnt ihr aktuell übrigens bei vielen Anbietern streamen:

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Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.
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