Für die im Vorfeld bereits heiß erwartete Romanverfilmung „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ (Originaltitel: „The Love Hypothesis“) und ihre Hauptdarstellerin Lili Reinhart läuft es! Erst vor wenigen Tagen ging die RomCom bei Amazon Prime Video an den Start – und konnte sich direkt die Spitzenposition der Film-Charts sichern.
Die von Amazon produzierte Adaption des Bestsellers von Ali Hazelwood könnte auch für die 30-jährige Lili Reinhart einen beachtlichen Karriere-Boost bedeuten. Zumal sich die Studios ja aktuell einen regelrechten Wettkampf um immer neue, die Gen Z anvisierende New-Adult-Romanzen liefern („Maxton Hall“, „Culpa Mia“, „Off Campus“ u.a.). Weit weniger interessiert scheint Hollywood am geplanten neuen Film von Reinhart zu sein. Vielleicht, weil es darin um lesbische Vampire geht?
Queere Horror-Romanze: Hollywood bremst Lili Reinhart aus
In einem Interview mit dem Radionetzwerk Hits Radio hat die frühere „Riverdale“-Darstellerin ausführlich über dieses Wunschprojekt gesprochen. Es geht dabei um die Kino-Adaption einer Novelle, in der lesbische Obsession und Blutsauger im Mittelpunkt stehen. Mit ihrer eigenen Produktionsfirma war die 30-Jährige in der Vergangenheit in viele Film- und Serienprojekte involviert. Womöglich strebt Reinhart mit der ins Auge gefassten Horror-Verfilmung gar eine Doppelfunktion als Hauptdarstellerin und ausführende Produzentin an.
Das Problem ist nur: Reinhart zufolge tritt Hollywood bei queerem Horror auf die Bremse. „Die verantwortlichen Leute haben einfach zu viel Angst, den Film zu machen. Wenn also jemand von einem Studio zuschaut: Ich weiß nicht, warum man das heutzutage nicht machen sollte.“
Um welchen Roman handelt es sich?
Um welche Buchvorlage es sich genau handelt, hat die bekennend bisexuelle Schauspielerin bislang nicht verraten. Der am Anfang des Beitrags bereits genannte Begriff „Novelle“ fiel in dem Interview jedoch ausdrücklich. Fans rätseln seither, ob es sich dabei womöglich um den Gothic-Horror-Klassiker „Carmilla“ von Joseph Sheridan Le Fanu (1872) handelt. Die 25 Jahre vor "Bram Stoker‘s Dracula" veröffentlichte Erzählung gilt als eine der einflussreichsten Vampir-Novellen und als frühes Beispiel von Schauergeschichten mit explizitem LGBTQ-Bezug.
Gut vorstellbar, dass Reinhart ihre Erlebnisse bewusst publik gemacht hat, um den Druck auf die Studios zu erhöhen und das Projekt womöglich doch noch voranzubringen. Bislang gibt es aber weder eine Zusage noch eine offizielle Ankündigung eines Studios.
Neben New- und Young-Adult-Romanzen liegen aktuell genauso RomCom-Revivals bewährter Klassiker voll im Trend. Kürzlich wurde eine Fortsetzung zu „Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen“ angekündigt. Ob die legendären Stars von damals mit dabei, sind lest ihr hier:
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