Wir kennen es doch fast alle: Man kauft sich einen neuen Fernseher, holt sich direkt noch eine Soundbar von einer der bekannten Mainstream-Marken dazu und freut sich auf den ersten Filmabend. Doch dann kommt schnell die Ernüchterung: Es ist zwar ein bisschen lauter als vorher, aber echtes Kinofeeling will einfach nicht aufkommen. Wenn mich heute jemand nach einem verlässlichen Tipp für den Fernseher fragt, fällt meine Antwort überraschend schwäbisch aus: Nubert. Mit der nuBoxx AS-225 max hat die HiFi-Schmiede nämlich ein Modell, das den großen Playern ziemlich unaufgeregt zeigt, wie guter Sound im Wohnzimmer eigentlich klingen muss.
Es geht um Dynamik, nicht nur um Lautstärke
nubert
Um direkt mal mit den Zahlen zu starten: Die AS-225 max bringt 180 Watt Leistung mit. Viele denken bei Watt-Zahlen immer nur an die maximale Lautstärke, aber jedem Toningenieur geht es hierbei um etwas ganz anderes, nämlich um Dynamik und sogenannten "Headroom" (Leistungsreserven).
Wenn in einem Film von absoluter Stille plötzlich auf eine gewaltige Explosion geschnitten wird, braucht der Verstärker in Millisekunden extrem viel Energie, um das sauber und unverzerrt abzubilden. Die typischen 20-Watt-Lautsprecher eures Fernsehers knicken da physikalisch einfach ein. Der Ton komprimiert, es kratzt und wird unangenehm.
Die 180 Watt der Nubert-Soundbar schieben diese extremen Dynamiksprünge dagegen absolut mühelos und kontrolliert durch. Das ist wie bei einem gut motorisierten Sportwagen: Der hat auch bei 150 km/h noch genug Reserven, um souverän zu überholen, während der kleine E-Scooter-Motor längst am Anschlag kratzt.
Massive Bauweise statt vibrierender Plastikhülle
nubert
Ein riesiges akustisches Problem vieler asiatischer Soundbars: Sie bestehen aus dünnem Plastik, weil es in der Produktion spart. Wenn da ordentlich Bass draufkommt, fängt das gesamte Gehäuse an mitzuschwingen. Die Folge: Der Sound verliert an Präzision und wird matschig.
Nubert kommt aus dem klassischen Boxenbau und das merkt man bei ihren Modellen. Die AS-225 max besitzt ein massives, resonanzarmes Gehäuse mit hochwertig lackierter Front. Da schwingt nichts mit, was nicht schwingen soll.
Zu diesem durchdachten Ansatz passt auch die magnetische Frontblende. Statt billiger Plastikstifte, die bei Vibrationen im Gehäuse klappern oder irgendwann abbrechen, wird die Stoffabdeckung sauber von Magneten gehalten.
Klare Stimmen und kein Genuschel mehr
nubert
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum Stimmen bei Actionfilmen oft im Effektgewitter untergehen? Das liegt daran, dass der Fernseher das 5.1-Surround-Signal von Netflix in ein plattes Stereo-Signal (PCM) quetscht und lieblos an die Soundbar schickt.
Nubert verbaut in der AS-225 max deshalb einen eigenen, nativen Dolby-Digital-Decoder. Der Decoder nimmt das rohe 5.1-Signal direkt entgegen. Der Chip weiß dadurch exakt, auf welcher Tonspur die Stimmen (der Center-Kanal) und die Effekte liegen. Die Soundbar berechnet den Downmix auf ihre eigenen Lautsprecher vollkommen selbstständig. Das Ergebnis ist eine extrem saubere Bühnenabbildung: Ihr bekommt diesen breiten, räumlichen Kino-Sound und versteht trotzdem jedes geflüsterte Wort, selbst wenn im Hintergrund gerade die Welt untergeht.
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