80 Jahre Kult, 200 Millionen Leser, 600 Sprachen: Neuverfilmung des größten Buch-Phänomens aller Zeiten kommt vom "Silo"-Regisseur
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Er steht hinter Projekten wie der gefeierten Sci-Fi-Serie „Silo“, dem oscargekrönten Historien-Drama „The Imitation Game“ und der Neuauflage des Thriller-Klassikers „Kap der Angst“. Jetzt macht Morten Tyldum Fantasy – und zwar weltberühmte.

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Von Annemarie Havran

„Man sieht nur mit dem Herzen gut“ ist ein Zitat, das man sehr wahrscheinlich kennt, selbst wenn man das Buch nicht gelesen hat – so wichtig ist der Platz, den „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry in unserer Kultur eingenommen hat. Jetzt soll eine Realverfilmung des Literatur-Klassikers kommen, jedoch mit einem besonderen Twist: Wie Variety exklusiv berichtet, soll es keine reine Adaption werden, sondern die Geschichte des Fantasy-Buchs mit Elementen aus Antoine de Saint-Exupérys Leben kombinieren.

Auf dem Regiestuhl nimmt dabei „The Imitation Game“-Macher Morten Tyldum Platz, der als Ausführender Produzent und Regisseur einiger Episoden derzeit mit der gefeierten Serie „Silo“ (siehe Newsbild) für Furore unter Science-Fiction-Fans sorgt. Und auch der mit dem Projekt verknüpfte Drehbuchautor ist namhaft: Simon Beaufoy konnte sich für sein Skript zu „Slumdog Millionär“ einen Oscar ins Regal stellen.

"Der kleine Prinz": Fantasy trifft Biopic

Als Live-Action-Projekt angekündigt, werden aber auch CGI-Elemente im neuen „Der kleine Prinz“-Film vorkommen. Wie Variety berichtet, sollen die Teile des als „großes Familien-Abenteuer“ geplanten Epos, in dem es um Saint-Exupérys wahre Lebensgeschichte als Flugpionier und Autor geht, mit echten Darstellern gedreht werden. Die Elemente, die aus „Der kleine Prinz“ Eingang finden, sollen wiederum mit Hilfe von visuellen Effekten erstellt werden.

„Ich sehe darin eine sehr filmische und epische Geschichte – eine, die uns die wunderbare Gelegenheit bietet, die großen Fragen zu stellen“, so Tyldum über sein neues Projekt. „Es ist eine Geschichte über Liebe, Trauer und Verlust. Es geht um Hoffnung, darum, dem Wunsch seines Herzens zu folgen und das Leben als ein großes Abenteuer zu begreifen.“

Nur die Bibel wurde häufiger übersetzt!

„Der kleine Prinz“ als größtes Buch-Phänomen aller Zeiten zu bezeichnen, ist wohl kaum eine Übertreibung: Schließlich ist es das am häufigsten übersetzte weltliche Werk überhaupt – nur die Bibel wurde in noch mehr Sprachen übersetzt. In rund 600 Sprachen und Dialekten soll „Der kleine Prinz“ verfügbar sein. Seit seinem Erscheinen im Jahr 1943 ging das Buch über 200 Millionen Mal über die Ladentheke.

Und apropos Buchverfilmungen: „Harry Potter“ kommt ja bekanntlich an Weihnachten 2026 als Serie zu HBO Max. Staffel 2 ist auch schon in Arbeit, und wie diese aussehen wird, erfahrt ihr in diesem Artikel:

"Harry Potter" ist noch gar nicht gestartet – trotzdem gibt es jetzt schon den ersten Blick auf Staffel 2

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Annemarie Havran
Annemarie Havran
-Mitglied der Chefredaktion
Film- und Serien-Fan mit Leib und Seele. Immer, wenn im Kinosaal das Licht ausgeht oder der Vorspann einer starken Serie beginnt, kommt die Gänsehaut.
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