Feminismus, Rassismus, Identitätspolitik und Postkolonialismus: Mit diesen Themen beschäftigt sich die Kulturwissenschaftlerin und Journalistin Mithu Sanyal in ihren Arbeiten. Die in Düsseldorf geborene Schriftstellerin veröffentlichte zunächst mehrere Sachbücher, bevor sie 2021 mit „Identitti“ ihren ersten Roman herausbrachte. Der Bestseller setzt sich mit Fragen kultureller Aneignung, Cancel Culture, Zugehörigkeit und Identität auseinander – und damit mit Themen, die auch heute noch kontrovers diskutiert werden.
Kein Wunder also, dass der Roman schon bald in einer anderen Kunstform umgesetzt wurde: als Theaterstück. Dabei sollte es allerdings nicht bleiben. Auch eine Verfilmung von „Identitti“ wird schon bald auf der großen Leinwand zu sehen sein: Am 12. November 2026 startet die Bestseller-Adaption in den deutschen Kinos. Zur Einstimmung darauf dürfen wir euch hier bei FILMSTARTS exklusiv den Trailer präsentieren.
Darum geht es in "Identitti"
An der Universität Düsseldorf sorgt ein Skandal weltweit für Schlagzeilen: Die gefeierte Professorin Saraswati (Stephanie Eidt), die sich als „Person of Color“ präsentiert, ist in Wahrheit weiß. Studentin Nivedita (Amanda Babaei Vieira), die unter dem Namen „Identitti“ auch einen Podcast betreibt, hat ein altes Foto von Saraswati entdeckt und damit deren jahrelange Lebenslüge aufgedeckt.
Während in Presse und Netz gegen die Professorin gehetzt und ihre Entlassung gefordert wird, versucht Nivedita herauszufinden, welche Motive hinter Saraswatis jahrelangem Betrug stecken. Dabei begegnet sie Kaali (Sabrina Setlur), ihrem eigenen Alter Ego, und gerät zunehmend in einen politischen wie persönlichen Konflikt. Dieser zwingt Nivedita dazu, nicht nur Saraswatis Identität, sondern auch ihre eigene zu hinterfragen.
Für die Regie von „Identitti“ zeichnet Randa Chahoud verantwortlich, die zuvor unter anderem an den Serien „Deutschland 89“ und „Legal Affairs“ beteiligt war. Das Drehbuch auf Grundlage von Mithu Sanyals Roman stammt von Frederike Jehn („Draußen ist Sommer“).
Besonders hochkarätig ist auch die Crew, die sich hinter der Kamera versammelt hat. Mit dabei sind unter anderem Choreografin Constanza Macras („Poor Things“), Szenenbildnerin Juliane Friedrich („Oh Boy“), Kostümbildnerin Frauke Firl („Antichrist“) und Cutter Andrew Bird („Amrum“).
Ein paar Mal müssen wir noch schlafen, bis „Identitti“ am 12. November 2026 in den deutschen Kinos startet. Wer sich die Wartezeit bis dahin mit einer anderen Bestsellerverfilmung vertreiben möchte, für den haben wir einen Tipp:
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