Aufgrund einer etwas chaotischen, lokalen Veröffentlichungsgeschichte genießt das „V/H/S“-Franchise in Deutschland nicht denselben Kultstatus wie in den USA. Dort hat es sich im Laufe der 2000er-Jahre für viele Horror-Fans zu einer jährlichen Tradition entwickelt, die zur Halloween-Saison dazugehört.
Insofern war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die harte, unter die Haut gehende und abwechslungsreiche Horror-Reihe explizit auf das Gruselfest eingeht: „V/H/S/Halloween“ ist ein Horror-Episodenfilm, der sich aus mehreren Found-Footage-Segmenten zusammensetzt, die sich allesamt rund um Halloween drehen.
Dass dies dennoch nicht monoton sein muss, könnt ihr nun ganz leicht selbst überprüfen. Denn diese Woche ist „V/H/S/Halloween“ im deutschen Heimkino erschienen – und zwar uncut mit einer FSK-Freigabe ab 18 Jahren.
Außerdem ist „V/H/S/Halloween“ auf diversen Plattformen als VOD erhältlich, beispielsweise bei Amazon Prime Video*.
Süßes, Saures und auch Schrecken: Das ist "V/H/S/Halloween"
Da es zum Reiz der „V/H/S“-Reihe gehört, sich davon überraschen zu lassen, worum es in den einzelnen Segmenten eigentlich geht, wollen wir euch nicht zu viel über die Storys der „V/H/S/Halloween“-Kapitel verraten. Als kleiner Appetitanreger sei aber festgehalten, dass sich eine Episode um die Entwicklung eines neuen Erfrischungsgetränks dreht, das zur Halloween-Saison auf den Markt kommen soll.
In einer weiteren Episode wird anlässlich Halloween eine „Süßes oder Saures“-Runde in der Nachbarschaft gedreht, und ein Kapitel handelt von einer Halloween-Party in einer verlassenen Kirche handelt – was kann da schon schief gehen?!
Verbunden werden die Kapitel, abseits vom Halloween-Thema und dem Found-Footage-Kniff, durch eine inszenatorische Freude am Sadismus, die ein Großteil der US-Kritiken „V/H/S/Halloween“ attestiert. Verantwortlich für diese boshaft zusammengestellte Mischung an sündhaften Filmleckereien sind unter anderem Musikvideo-Regisseur Bryan M. Ferguson, „REC“-Ko-Schöpfer Paco Plaza, Alex Ross Perry („Her Smell“) sowie Casper Kelly.
Letzterer schuf zuvor schon die virale Videosensation „Too Many Cooks“ und stemmte kürzlich den schwarzhumorigen Horrorfilm „Buddy“ über eine mörderisch entgleisende Kinder-Fernsehsendung. Und nicht nur Kelly legte im Anschluss an „V/H/S/Halloween“ nach, sondern auch das „V/H/S“-Franchise:
Ende September feierte mit „V/H/S/Mixtape“ der nunmehr neunte Teil seine US-Premiere. Darin sind Musik, Rhythmus und Sound wiederkehrende Elemente der verschiedenen Segmente – Regie führten unter anderem der DJ und Musikproduzent Flying Lotus, Ghost-Frontmann Tobias Forge sowie Rapper RZA, der bereits mit dem Martial-Arts-Film „The Man With The Iron Fists“ Regieerfahrung gesammelt hat.
Der deutsche Veröffentlichungszeitpunkt ist uns noch nicht bekannt, aber immerhin können wir euch den Trailer zum Film bieten:
Die Horror-Kultreihe geht in die 9. Runde – und es wird NOCH verrückter: Trailer zu "V/H/S/Mixtape"*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.