Das einst von Brad Miska, dem Gründer der Horror-News-Website Bloody Disgusting, entworfene Konzept hinter dem „V/H/S“-Franchise ist so simpel wie effektiv: In einer Rahmenhandlung stößt in der Regel jemand auf verschiedene mysteriöse Videokassetten, auf denen schaurige Found-Footage-Filmchen enthalten sind, die dann als Kurzfilmsammlung einen Beitrag zur bislang acht Teile umfassenden Reihe bilden. Das hat in der Vergangenheit schon so manch illustren oder aufsteigenden Genre-Namen wie etwa Adam Wingard („The Guest“), Mike Flanagan („Spuk in Hill House“), Ti West („X“) oder Scott Derrickson („Sinister“) angezogen.
Nun steht der neunte Teil in den Startlöchern, der erneut mit sehr unterschiedlichen Geschichten in verschiedenen Stilen aufwarten kann. Wie der Titel „V/H/S/Mixtape“ nahelegt, ist das verbindende Element diesmal aber Musik und Sound. Umrahmt von einem Auftritt der Schock-Rock-Band GWAR, bekommen wir so etwa ein düsteres Stop-Motion-Abenteuer, ein blutiges Revival einer alten Puppen-TV-Show (realisiert mit Kreationen aus Jim Hensons legendärem Creature Shop) sowie eine Erzählung über eine junge Toningenieurin präsentiert, die zu allem bereit ist, um den ultimativen Track zu kreieren.
Für die Inszenierung zeichnen dabei unter anderem „The Walking Dead“-Regisseur Ernest Dickerson, Musiker und „Kuso“-Macher Flying Lotus, Tobias Forge, seines Zeichens Frontmann der schwedischen Rockband Ghost, sowie RZA vom Wu-Tang-Clan verantwortlich.
In Nordamerika gibt es das Ergebnis schon nächsten Monat zu sehen: „V/H/S/Mixtape“ erscheint am 9. Oktober 2026 beim US-Streamingdienst Shudder. Wann und auf welchem Weg der Film nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.
Anders sieht das bei einem der größten Horror-Hits des Jahres aus, der nach seiner erfolgreichen Kino-Auswertung jetzt sogar schon im Heimkino erscheint:
Über 400 (!) Millionen Dollar weltweit: Einen der größten Horror-Hits 2026 gibt es jetzt endlich auch im Heimkino