Videospielverfilmungen erleben seit einigen Jahren einen echten Aufschwung – insbesondere im Serienbereich. Ob das postapokalyptische „Fallout“, der Zombie-Hit „The Last Of Us“ oder das völlig durchgeknallte Sci-Fi-Format „Twisted Metal“: Immer mehr Spiele schaffen erfolgreich den Sprung auf die Bildschirme. Auch Netflix möchte von diesem Trend profitieren und arbeitet an einer Live-Action-Serie zu „Assassin’s Creed“.
Das Projekt wurde bereits 2020 angekündigt, steckte anschließend allerdings mehrere Jahre in der Entwicklungshölle fest. Erst im vergangenen Jahr kam wieder Bewegung in die Sache. Im März 2026 fiel schließlich die erste Klappe. Und nun gibt es den nächsten großen Meilenstein zu verkünden.
Schon vor einigen Tagen hatte der Videospielhersteller Ubisoft, aus dessen Feder die „Assassin’s Creed“-Reihe stammt, auf seiner Website ein Update zur Netflix-Adaption veröffentlicht. Darin hieß es bereits, dass sich die Arbeiten an der Serie ihrem Ende näherten. Wie der erfahrene Unterhaltungsjournalist und Branchen-Scooper Matt Webb Mitovich nun in seinem Newsletter Matt’s Inside Line berichtet, sind die Dreharbeiten zur „Assassin’s Creed“-Serie inzwischen tatsächlich abgeschlossen. Für die Netflix-Produktion bedeutet das einen weiteren wichtigen Schritt nach vorne.
Das ist die "Assassin’s Creed"-Serie
Gedreht wurde sowohl in Bulgarien als auch in Italien. Letzteres ist dabei nicht nur als Drehort interessant, sondern dient auch als Schauplatz der Geschichte. Im Mittelpunkt steht der jahrhundertealte Konflikt zwischen den Templern, die die Menschheit kontrollieren und manipulieren wollen, und den Assassinen, die für den freien Willen kämpfen.
„Assassin’s Creed“ führt uns dabei bis ins Jahr 64 nach Christus – und bei Geschichtskennern dürfte es angesichts dieser Jahreszahl im Zusammenhang mit Rom direkt klingeln. Schließlich ereignete sich damals während der Herrschaft von Kaiser Nero der Große Brand von Rom. Ein historisches Ereignis, das jede Menge spannende Möglichkeiten für die Erzählung eröffnet und der Serie reichlich Stoff für die Einbettung realer Begebenheiten in den wilden Mix aus Science-Fiction und Historienabenteuer liefert, für den „Assassin’s Creed“ bekannt ist.
Möglicherweise wird es dabei sogar Verbindungen zu den Videospielen geben. Aus „Assassin’s Creed II“ wissen wir beispielsweise, dass der Assassine Leonius im Jahr 41 nach Christus – und damit 23 Jahre vor den Ereignissen der Serie – Neros Onkel Caligula erstochen hat. Gut möglich, dass dieser Umstand in der Netflix-Produktion noch eine Rolle spielen wird. Theoretisch könnte Leonius sogar selbst Teil der Handlung sein und als Mentor eines jungen Assassinen auftreten.
Die Gesichter vor und hinter der Kamera
Hinter der Serie stehen Robert Patino („Westworld“) und David Wiener („Halo“), die gemeinsam als Showrunner fungieren. Vor der Kamera versammelt sich unterdessen ein durchaus namhafter Cast: Angeführt wird das Ensemble von Toby Wallace („Euphoria“), Lola Petticrew („Say Nothing“), Zachary Hart („Slow Horses“), Laura Marcus („Death By Lightning“) und Tanzyn Crawford („A Knight Of The Seven Kingdoms“).
Darüber hinaus gehören auch Claes Bang („The Wrecking Crew“), „Mission: Impossible“-Schurke Sean Harris, Youssef Kerkour („A Knight Of The Seven Kingdoms“) sowie Mirren Mack („The Witcher: Blood Origin“) zur Besetzung.
Übrigens: Ein gefeierter Regisseur, der sich vor allem mit seinen Videospielverfilmungen einen Namen gemacht hat, arbeitet bereits an neuen Projekten. Welche das sind, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
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