Inspiriert von Alfred Hitchcock: "Akte X"-Ikone und "Godzilla vs. Kong"-Star werden in neuem Thriller zu bitteren Rivalinnen
von Tobias Kirchner
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Eine Autorin, eine Ehefrau und ein Gemälde, das als Vorwand dient: In „The Portrait“ treffen Gillian Anderson und Rebecca Hall in einem London-Thriller aufeinander. Die Produktion verspricht einen Hauch von Hitchcock.

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Wenn zwei Schauspielerinnen von diesem Kaliber gemeinsam vor der Kamera stehen, steigt die Erwartung ganz automatisch Gillian Anderson und Rebecca Hall haben in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass sie Figuren mit spannenden Hintergründen glaubwürdig spielen können. Ein Film, der beide zusammenführt, sorgt auch deswegen automatisch für Aufmerksamkeit.

Genau das scheint nun mit „The Portrait“ in Aussicht zu stehen. Der psychologische Thriller, bei dem ein Gemälde eine zentrale Rolle spielt, hat bereits seine beiden Hauptdarstellerinnen und eine Regisseurin gefunden.

Darum geht es in "The Portrait"

Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, übernimmt Sara Colangelo Drehbuch und Regie. Die Filmemacherin ist vor allem durch „The Kindergarten Teacher“ mit Maggie Gyllenhaal bekannt. Ihr letzter Film war der 2020 auf Netflix erschienene „Der Fall 9/11 – Was ist ein Leben wert?“ mit Michael Keaton und Stanley Tucci.

Als Vorlage für ihre neue Produktion „The Portrait“ dient der gleichnamige Roman der italienischen Autorin Ilaria Bernardini. Die Produzentinnen beschreiben das Projekt als stilvollen Thriller im Hitchcock-Stil.

In „The Portrait“ steht laut der ersten Inhaltsangabe ein Täuschungsspiel im Vordergrund: Valeria, gespielt von Anderson, ist eine international gefeierte Schriftstellerin, die ihr Leben ihrer Arbeit und ihrem heimlichen Geliebten Martín gewidmet hat, einem wohlhabenden Geschäftsmann.

Als er plötzlich erkrankt und für sie unerreichbar wird, bricht ihre Welt zusammen. Um ihm in seinen letzten Tagen nahe zu sein, beauftragt sie dessen Ehefrau Isla, eine Künstlerin, gespielt von Hall, mit einem Porträt von sich. So verschafft sie sich unauffällig Zugang zu Martíns Haus und Familie. Daraus entwickelt sich ein Tanz zwischen Geliebter und Ehefrau, die im großen Londoner Stadthaus der Familie aufeinanderprallen.

Colangelo selbst zeigte sich in einem Statement begeistert über die Zusammenarbeit mit den beiden Darstellerinnen. Gillian Anderson hatte zuletzt einen geiferten Aufritt im Überraschungserfolg „Teenage Sex & Death At Camp Miasma“. Co-Darstellerin Hall spielte mit in den Produktionen „Onslaught“ und „Ella McCay“.

„The Portrait“ steht aktuell zum Verkauf auf dem American Film Market, der kommende Woche beginnt. Gedreht werden soll im ersten Quartal 2027, wegen des Schauplatzes überwiegend in Großbritannien. Offen ist bislang, wer die Rolle des Martín übernimmt, der im Zentrum der Geschichte steht.

Auf einem Roman basiert auch die Filmumsetzung zu „Der große Gatsby“ mit Leonardo DiCaprio. Zu dem Literaturklassiker soll es jetzt eine Serie geben. Welche große Änderung es dafür gibt, erfahrt ihr hier:

13 Jahre nach dem Kinofilm mit Leonardo DiCaprio: Ein absoluter Literaturklassiker wird zur Serie – aber mit einer großen Änderung

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Tobias Kirchner
Tobias Kirchner
-Freier Autor
Tobias liebt das Kino, weil es ihn für ein paar Stunden in andere Welten entführt.
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