Bei „Wer wird Millionär?“ sind die ersten Fragen immer Fluch und Segen zugleich: Man braucht zwar nicht viel Vorwissen, doch durch Sprichwörter und Wortwitz kann man als Kandidat auch mal auf dem Schlauch stehen.
"Wer wird Millionär?"-Kandidat scheitert an simplen Wortspiel
Am 26. Oktober nahm Carsten Muschalle auf dem Stuhl gegenüber von Günther Jauch Platz, um sein Glück auf die Million zu versuchen. Die ersten fünf Fragen meisterte der Kandidat problemlos und sicherte sich die 500-Euro-Stufe.
Doch schon bei der folgenden 1.000-Euro-Frage kam es zu Schwierigkeiten: „Wer benutzt seinen Schwanz als Greiforgan?“ Die vier Antwortmöglichkeiten gingen klar mit einem Wortspiel einher:
- A: Gemeines Weißohropossum
- B: Galliger Schwarzfußleguan
- C: Garstiger Rotbauchbiber
- D: Gehässiger Gelbmaulgibbon
Kandidat Carsten hatte leider keine Ahnung und konnte sich keinen Reim auf die Antworten machen. Er tippte auf den Gelbmaulgibbon, weil er die anderen drei Tiere intuitiv ausgeschlossen hatte.
"Wer wird Millionär?"-Kandidat ignoriert sogar Jauchs Hinweis
Jauch runzelte schon die Stirn und gab ihm den Hinweis: „Könnte aber auch ein Gag einer Rate-Redaktion sein.“ Dabei spielte der Moderator auf das Wortspiel mit „gemein“ an. Denn alle vier Antworten waren eine Zusammenstellung aus einem Synonym für „gemein“, einer Farbe und einem Tier. Doch das Adjektiv kann auch in der Biologie für „gewöhnlich“ stehen, weshalb hier das „Gemeine Weißohropossum“ die richtige Antwort wäre.
Doch Kandidat Carsten schlug alle Warnungen in den Wind und legte sich auf Antwort D fest. Klarer Fehler, denn so ging der Kandidat ohne Nutzung eines einzigen Jokers nach Hause. Trotzdem war er genügsam genug, um sich mit seinen gewonnenen 500 Euro zufriedenzugeben. „Besser als nüscht!“, so sein Fazit aus seiner kurzen „Wer wird Millionär?“-Runde.
In 27 Jahren haben nur zwölf Personen die letzte Frage bei „Wer wird Millionär?“ beantworten können. Hier könnt ihr euer Wissen unter Beweis stellen: