Samuel L. Jackson erklärt der NY Times verbalen Krieg wegen schlechter "Avengers"-Kritik

Samuel L. Jacksons Darstellung des Nick Fury in "Marvel's The Avengers" wird von der New York Times als eine "Master of Ceremony"-Darbietung belächelt. Jackson ließ sich den vermeintlich hingeworfenen Fehdehandschuh nicht entgehen und feuerte via twitter verbal-digital zurück.

Nachdem "Marvel's The Avengers" bisher überwiegend gute Kritiken einstrich, gab es doch die ein oder andere Stimme, die weniger wohlgesonnen klang. So unter anderem Film-Kritiker A.O. Scott von der New York Times. Dieser schrieb, dass die Superheldenversammlung unter der Regie von Joss Whedon es "kaum wert [sei], dass man sich darüber ärgert, die Fehler sind signifikant und entmutigend." Über Samuel L. Jackson, der als Nick Fury in dem Film zu sehen ist, schrieb der NY Times-Kritiker, dass dieser eher wirke wie ein "Master of Ceremony" denn wie der Chef einer Geheimorganisation. Jackson fühlte sich durch Scotts Kritik offensichtlich etwas auf die Füße getreten und forderte über twitter: "Avengers-Fans, NY Times-Kritiker A.O. Scott braucht einen neuen Job! Lasst uns ihm helfen einen zu finden! Einen zum dem er auch tatsächlich in der Lage ist!" Hieraus entspann sich im Internet ein verbaler Kleinkrieg in dessen Folge Jackson selbst aus den eigenen Reihen nicht nur Zuspruch erhielt. So wurde ihm unter anderem vorgeworfen, er würde die Meinungen anderer nicht gelten lassen. Woraufhin Jackson erwiderte, dass es sich doch auch lediglich um seine eigene Meinung handele.

Das letzte Wort in der "Diskussion", die vielmehr einem Clinch zwischen Sandkastenkindern gleicht, bleibt einstweilen Scott vorbehalten, der sich mit einem schlichten "Eifersüchtig?"-Tweet einschaltete und auf seiner eigenen twitter-Seite eine Menge Rückendeckung erhielt, nachdem er dort Jacksons ursprünglichen Kommentar postete. Der NY Times-Kritiker bedankte sich hierfür artig und fügte an, dass er sich weniger bedroht als geehrt fühle.

Auf  den Erfolg von "The Avengers" hat das indes keine Auswirkungen, die Besucherzahlen schießen weltweit in die Höhe.

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