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    Paramount schwankt bei "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" zwischen PG-13 und R-Rating

    Nachdem der Start von "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" um fast ein ganzes Jahr auf den 28. Februar 2013 verschoben wurde, gab es so gut wie keine weiteren Nachrichten zum Film mit Jeremy Renner und Gemma Arterton. Anscheinend liegt dies daran, dass Paramount sich nicht sicher ist, ob sie den Film mit Jugendfreigabe PG-13 oder als R-Rating in die Kinos bringen sollen.

    Der Fakt, dass die Veröffentlichung eines Filmes um fast ein ganzes Jahr verschoben wird und dass es außer einem einzigen Foto kein weiteres offizielles Material zu dem Streifen gibt, mutet doch ein wenig seltsam an. So geschehen bei "Hänsel und Gretel: Hexenjäger", der eigentlich schon am 1. März dieses Jahres in den Kinos starten sollte und dann von Paramount ohne Nennung von Gründen auf den 28. Februar 2013 verschoben wurde. Auch das Fehlen jeglichen Promo-Materials und das Fernbleiben von der diesjährigen Comic-Con ließen nichts Gutes für den Film erahnen. Laut Collider soll der Grund der völligen Öffentlichkeits-Abstinenz des Projektes an einem ganz einfachen Punkt liegen – Das Paramount-Studio sei sich noch nicht sicher, wie es an die Vermarktung des Filmes herangehen möchte, da man sich intern noch nicht einig sei, ob man den Streifen als PG-13 (empfohlen ab 13 Jahren) oder als R-Rating (unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen) in die Kinos bringen soll.

    Laut Collider gab es geheime Testvorführungen des Fantasy-Actioners, bei denen die Reaktionen des Publikums auf beide Versionen geprüft wurden. Obwohl die Anwesenden einen Vertrag mit einer Verschwiegenheitsklausel unterschrieben haben, sind einige Kommentare und Impressionen dazu trotzdem auf einem Forum der Filmdatenbank IMDb gelandet und diese scheinen sich einstimmig für ein R-Rating des Filmes auszusprechen. So spricht der User "pyromaniac975", der beide Versionen gesehen hat, von einem ziemlichen guten Humor, guter Action und großartigen Kampfszenen, sowie von einer tollen Dynamik zwischen den beiden Hauptdarstellern Jeremy Renner ("The Avengers") und Gemma Arterton ("Kampf der Titanen"). Er hoffe, dass sie den Film bei einem R-Rating belassen, da er so zwar "albern, aber actiongeladen und spaßig" sei. Laut seinen Angaben sei es das nicht wert, den Film auf eine PG-13-Freigabe zu trimmen.

    Ein weiterer User ordnete den Stil des Films irgendwo zwischen "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" und "Drive Angry 3D" ein und beschrieb das Gesehene als "anders, brutal und sehr spaßig". Auch er sprach sich für die erwachsenere Version aus, auch wenn er die PG-13-Variante zwar nicht gesehen hat, aber denkt, dass eine Menge Spaß durch das Schneiden einiger Szenen verlorengehen würde.

    Man sollte die wenigen Kommentare jedoch mit Bedacht genießen, da es nur einige User sind, die natürlich kein einheitliches Zuschauer-Meinungsbild wiedergeben können. Aber laut dieser Einschätzungen kann man durchaus davon ausgehen, dass Regisseur Tommy Wirkola, bekannt für seinen brutalen norwegischen Nazi-Horror-Spaß "Dead Snow", versucht hat, dem Film seine eigene Handschrift zu verpassen. Dies würde auch zu früheren Äußerungen von Hauptdarstellerin Gemma Arterton passen, die den Film zwar als Märchen bezeichnete, ihn aber vom Grundtenor auch in eine Reihe mit "Pulp Fiction" stellen würde. Neben den beiden Hauptdarstellern spielen auch Famke Janssen ("X-Men") und Peter Stormare ("Fargo") in dem 3D-Fantasy-Film mit.

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