Neuer Comic-Realismus auch im "Godzilla"-Reboot angestrebt

Die "Dark Knight"-Reihe hat es vorgemacht, nun ziehen alle im Comic-Genre nach: Wenn "Godzilla" im Sommer 2014 erneut über die Leinwand trampelt, soll dies möglichst realistisch geschehen. "Monsters"-Regisseur Gareth Edwards sprach über seine Pläne für das Reboot.

Bereits die Vorführung der allerersten Material-Schnipsel auf der diesjährigen Comic-Con führte dazu, dass die Anwesenden davon sprachen, dieser "Godzilla" sähe anders aus, als alle bisher der mutierten Echse zuteilgewordenen Verfilmungen. Regisseur Gareth Edwards ("Monsters") erklärte gegenüber Total Film, dass er diesen Weg auch weitergehen wolle: "Ich habe mich schon immer für Godzilla interessiert und alles, was damit zusammenhängt. Ich wollte wirklich gerne einen weiteren 'Godzilla'-Film sehen uns als sich die Möglichkeit bot, nahm ich sie an." Das Hauptinteresse des Filmemachers sei dabei gewesen, der Frage nachzugehen, wie die Weltbevölkerung reagieren würde, wenn so etwas tatsächlich geschähe.

Edwards möchte möglichst realistisch an den Stoff herangehen und ihm einen geerdeten Grundton geben. Eine amüsante Antwort gab er auf die Frage, wie denn die Arbeit an den visuellen Effekten und dem Design des Monsters seien. Edwards scheint sich wirklich in die Sache reinzuknien, antwortete er doch: "Ich habe nie so lange und so hart mit all meinem Elan an etwas gearbeitet, das dann nur wenige Sekunden dauert, seit ich meine Jungfräulichkeit verlor."

Bis zum Sommer 2014 müssen wir noch warten, dann kommt "Godzilla" in die Kinos. Zum Cast gibt es noch keine neuen Informationen, aber auch wenn es noch fast zwei Jahre hin sind, kann es der engagierte Regisseur laut Total Film kaum erwarten, bis die Fans den fertigen Film sehen können.

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